Verena
Moin! Ich bin Verena und schreibe hier über Interior Styling und mein Leben in Hamburg.
#DifferenceMakesUs - Etsy - PuikArt - hamburgvoninnen.de
schön wohnenschöne Aktion

4 comments

Vielfalt verbindet. Unterschiede bereichern das Leben – sie machen es erst richtig bunt. Und diese Vielfalt will Etsy jetzt feiern: #DifferenceMakesUs.

 

Obendrein will nicht nur Etsy feiern, sondern wir auch: mein Liebster hat heute Geburtstag und am Wochenende kommen zu diesem Anlass ein paar gute Freunde zu Besuch.
Es wird eine größere, aber gemütliche Runde geben, wir machen eine richtige Brotzeit und trinken Rotwein und quatschen. Das wird super!

Wir haben sogar noch rechtzeitig unseren heißersehnten Esstisch bekommen, so dass wir jetzt eine große Tafel haben und nicht – wie bisher – um unseren Couchtisch picknicken müssen, wenn Gäste zum Essen kommen.

 

Geburtstags-Tischdeko – aber einfach, bitte!

Moody Tischdeko mit Blumen und Messingtablett. Karaffe und Gläser von PuikArt über Etsy

Ein großer Esstisch und eine Feier mit Freunden… das schreit förmlich nach opulenter Tischdeko, oder?

Ich tue mich da ehrlich gesagt immer etwas schwer. Gerade wenn viele Gäste kommen stresst mich der Gedanke an perfekte Tischdeko total. Da reichen mir schon die Essensvorbereitungen voll aus und mir fehlt die Muße den Tisch auch noch zu perfektionieren. Womöglich noch mit selbstgebastelter Deko.

Stattdessen setze ich meist auf ein paar frische Blumen und ein paar Akzente mit praktischem Nutzen.

RARE Karaffe und RADIANT Gläser von PuikArt, Amsterdam über Etsy.

Glücklichweise erreichte mich rechtzeitig ein Päckchen aus Amsterdam von Puik Art: die grandiose RARE Karaffe und die passenden RADIANT Gläser in Diamantform sind echte Schmuckstücke. Ich hatte sie schon beim Etsy Showroom im September entdeckt und gleich als Must Have abgespeichert.

Normalerweise würde ich die Karaffe sicher eher für Wasser oder selbstgemachte Limonaden verwenden. Aber auch Rotwein macht sich darin und daraus richtig gut, das habe ich gleich mal getestet (wenn man die Karaffe etwas schräg auf eine der Facetten stellt, hat der Wein eine noch größere Fläche zum Atmen… das ist gut).

#DifferenceMakesUs

Außerdem sieht es schon ziemlich cool aus, oder? Genau die Art von Akzent, die unser Geburtstagstisch noch braucht. Das Messingtablett setzt nochmal einen eher warmen Farbtupfer und hält unsere Tischplatte von Rotweinflecken frei (soweit der Plan… wir werden sehen, haha).

Für mich reicht diese Deko vollkommen aus. So bleibt mehr Zeit für’s Essen und ich bleibe entspannt.

Wie haltet Ihr es mit Tischdeko? Opulent oder dezent? Oder irgendwo dazwischen?
Wie dem auch sei: #DifferenceMakesUs, nicht wahr?

PuikArt Radiant Glas - #DifferenceMakesUs#DifferenceMakesUsCheers! Auf die Vielfalt!

Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Etsy im Rahmen ihrer Aktion #DifferenceMakesUs.

weiterlesen
Noigia Korb
schön vorgestelltschön wohnen

2 comments

Als ich vor einigen Wochen den Artikel „Nachhaltigkeit und der eigene Anspruch“ veröffentlich habe, war ich überwältigt von den vielen positiven Kommentaren hier auf allen möglichen Kanälen. Das hat mich sehr motiviert, mich weiter mit dem Thema auseinander zu setzen und auch hier im Blog häufiger darüber zu schreiben.
Der besagte Artikel führte auch dazu, dass ich kurz danach eine sehr freundliche Email von Heiner in meinem Postfach hatte.
Heiner und sein Freund Stephen haben das Label Noigia gegründet und vertreiben in ihrem Onlineshop unter anderem handgemachte Wohnaccessoires.

 

Traditionelle Korbflechterei: nachhaltig, fair und schön!

Noigia Korb Home - balinesische Korbflechterei aus Bambus. Nachhaltig und fair. hamburgvoninnen.de

Das habe ich mir natürlich gleich angesehen und war sofort begeistert: bei Noigia gibt es nachhaltig produzierte und fair gehandelte, handgefertigte Körbe und Matten aus Nord-Bali.
Heiner hat mit seiner Familie ein Jahr auf Bali gelebt und ist dort mit dieser alten Handwerkskunst in Berührung gekommen.

Korbflechter auf Bali. Noigia.
©Noigia

Im Dorf Suraj im armen Norden der Insel hat er die traditionellen Korbflechter kennengelernt. Und genau diese Korbflechter stellen nun die Körbe für Noigia her. Sie werden dafür fair bezahlt und so kann dieses traditionelle Handwerk überleben. Obendrein stammt der Bambus für die Körbe aus plantagen-freiem Anbau. Hier wurde also kein Regenwald abgeholzt. Bambus ist sehr robust, wächst schnell nach und wenn er doch mal kaputtgehen sollte ist er auch einfach recyclebar.

 

Noigia auch bei mir

 

Das klingt doch alles total gut, oder?

Noigia Korb "Home" - Bambus. Traditionelle Korbflechterei aus Bali. hamburgvoninnen.de

Ich jedenfalls bin sehr überzeugt von diesem tollen Produkt! Der wunderschöne Korb „Home“ macht sich super in unserer Wohnung! Und eigentlich ist dieser Korb multifunktionell einsetzbar: als Lagerplatz für Brennholz oder kuschlige Wolldecken, für Wäsche, für Spielzeug usw.

Eigentlich. Denn unser Korb wurde gleich von Gandhi annektiert. Ich kann also eine weitere Nutzungsmöglichkeit hinzufügen: Katzenkorb.
Gandhi liebt den Korb, ich vermute, es liegt am natürlichen Material und dem entsprechenden Duft (einen Korb aus Kunststoff, den wir extra für den Kater angeschafft hatten, hat Gandhi total ignoriert). Und so verbringt unser Plüschmors seine Nächte jetzt in seinem neuen balinesischen Bambus-Korb neben unserem Bett (von wegen nachaktiv…).

hamburg von innen: Kater Gandhi und sein neuer Schlafplatz. Korb "Home" von Noigia

Schaut Euch unbedingt mal im Shop von Noigia um! Neben den Körben in verschiedenen Größen und Formen gibt es auch wunderschöne Matten aus Pandan-Blättern und einiges mehr! Außerdem könnt ihr dort noch mehr erfahren über die schöne Geschichte dahinter.

 

Dieser Post entstand in Zusammenarbeit mit Noigia. Danke an Heiner und Stephen und alles Gute für euch und euer Projekt!

Korb Home von Noigia

weiterlesen
Samstagskaffee in Gracia_Barcelona_hamburgvoninnen.de
schöner Ausflug

11 comments

Ein kurzer Ortswechsel hilft der Inspiration auf die Sprünge. Besonders, wenn es dabei um Barcelona geht… und um Moodboards.

 

Ich liebe Barcelona! Bisher war ich zweimal dort gewesen, einmal im Rahmen meines Architekturstudiums als Exkursion und ein zweites Mal mit meiner Mutter, weil ich ihr unbedingt diese tolle Stadt zeigen wollte.

Ich liebe Moodboards. Hier im Blog habe ich mich schon das ein oder andere Mal daran versucht, zuletzt im Februar, als ich bei einem Workshop mit Gudy Herder war. Danach war ich total angefixt und wollte unbedingt mehr darüber erfahren, wie man ein professionelles Moodboard erstellt.

Und dann kam eins zum anderen: Gudy lebt schon seit vielen Jahren in Barcelona und gibt dort regelmäßig Workshops zum Thema Moodboarding. Viele sind auf Catalan, aber einige auch auf Englisch. So zum Beispiel die Moodboarding Masterclass, an der ich Anfang Oktober teilgenommen habe. Moodboards in Barcelona… Mehr Inspiration geht fast nicht.

 

Doppelte Portion Inspiration

 

Also haben der Liebste und ich uns auf den Weg gemacht und nachdem unser Flug wegen eines Unwetters in Barcelona (das fängt ja gut an) zwei Stunden verspätet landete, sind wir mit einem Taxi nach Gracia gefahren, wo unsere Unterkunft lag. Unser Gastgeber Pablo hatte uns schon vorher eine Bar um die Ecke empfohlen, in der wir auf ihn warten konnten und mit einem ersten Vermut anstoßen konnten.

Pablos Wohnung liegt mitten im Stadtteil Gracia, den man wohl als quirlig oder szenig beschreiben könnte. Hier ist es noch nicht so touristisch und viele Bars und kleine Läden prägen das Bild der engen Gassen und belebten Plätze. Wir haben uns dort sofort sehr wohl gefühlt.

 

Moodboarding Masterclass

Badabadoc, Gracia. hamburgvoninnen.de

Gudys Workshop-Location lag passenderweise nur etwa 5 Gehminuten entfernt, das Badabadoc bietet einen wunderbaren Rahmen für solche Veranstaltungen. Ein bisschen rustikale Vintage-Einrichtung im vorderen Bereich und viel „weiße Leinwand“ im hinteren Bereich.

Der Workshop-Tag war unfassbar inspirierend und lehrreich, ich habe eifrig mitgeschrieben, aufgesaugt und umgesetzt.
Im ersten Teil erzählte Gudy von verschiedenen Techniken und Prinzipien, die beim Moodboarding eine Rolle spielen, danach ging’s ans Mindmapping zur Vorbereitung unseres eigenen Moodboards und natürlich auch an die Umsetzung: unser eigenes Moodboard zu einem Projekt unserer Wahl.

Elsa Yranzo concept food "Tierra"

In der Mittagspause wurden wir mit fabelhaftem Essen von Elsa Yranzo versorgt, die ihre Menus konzeptionell erstellt und unseres passend zu einem Moodboard von Gudy – „Tierra“ –  kreiert hat. Das Werk von Elsa zu beschreiben und ausreichend zu würdigen würde hier zu weit führen. Schaut Euch unbedingt ihre Website und ihr Instagram an, es lohnt sich!

Gudy Herder_Moodboarding for Professionals #ecletictrendsstudio hamburgvoninnen.de

Nach dieser reichhaltigen Stärkung haben wir dann unsere Moodboards finalisiert. Gudy hat uns dabei mit Rat und Tat zur Seite gestanden und wertvolle Tipps gegeben.
Das ganze Badabadoc war ein großes Durcheinander. Überall haben wir uns ausgebreitet. Ich bin von Anfang an mit meinem ganzen Kram auf den Boden umgezogen, da war einfach mehr Platz und ich konnte alles von oben betrachten. Das hilft mir immer ungemein.
Zeitungsausschnitte, Stoffmuster, Federn, Klemmen, Blumen, Farbfächer… jeder war fleißig am sammeln, zusammenstellen, verwerfen, neu ordnen. Ein herrliches Chaos!
Am Ende kamen viele unterschiedliche, spannende Moodboards zustande, zu unterschiedlichsten Projekten, z.B. für die neue Einrichtung des eigenen Wohnzimmers, für ein Hochzeits-Konzept, für das InteriorDesign einer Küche, für ein Shop-Konzept oder für eine Klamotten-Linie für radfahrende Frauen.

 

Meine Lieblings-Boards aus dem Workshop:

Inspiration: Moodboarding Masterclass #eclectictrandsstudio by Gudy Herder, hamburgvoninnen.deInspiration: Moodboarding Masterclass #eclectictrendsstudio by Gudy Herder, hamburgvoninnen.de

Und das hier war mein Ergebnis:

Inspiration: Moodboarding Masterclass: hamburg von innen. #eclectictrendsstudio by Gudy Herder

Für welches Projekt mein Moodboard gedacht ist verrate ich Euch ein anderes Mal, hehe.
Ich habe jedenfalls sehr sehr viel gelernt und bin seit dem Workshop noch mehr im Moodboarding-Fieber denn je.

 

Interior Inspiration, Barcelona-Style!

Glücklicherweise hatten der Liebste und ich nach dem Workshop noch ein paar Tage Zeit uns Barcelona anzusehen. Die Stadt ist an sich ja eine einzige große Inspirationsquelle.
Insgesamt sind die Cafés und Läden sehr viel farbenfroher eingerichtet, als hier. In Hamburg überwiegen ja die eher zurückhaltenden, skandinavisch anmutenden, reduzierten Interieurs. In Barcelona gibt es viele Pflanzen, viele Farben, viele verschiedene Konzepte. Das hat mich sehr beeindruckt. Ein paar Smartphone-Schnappschüsse habe ich für Euch:

Tia Santa, Gracia. hamburgvoninnen.deJaime Beristaine, Eixample. hamburgvoninnen.deBlumenladen in Gracia. hamburgvoninnen.de

Wir haben in Barcelona wirklich alles zu Fuß erkundet, ohne richtigen Plan oder wirkliches Ziel. Herrlich, sag ich Euch! Einfach drauf los, ab und zu einen Zwischenstopp für einen Kaffee oder ein Stück Kuchen oder Tapas oder einen Vermut, je nach Tageszeit. Wir haben keine große Sehenswürdigkeiten-Tour gemacht und sind eher zufällig an Casa Milà und Casa Battló vorbei gekommen. Die Sagrada Familia haben wir uns nur von außen angesehen und den Gift Shop besucht, um ein kleines Souvenir für meine Mutter zu besorgen. Die Straßen und Gassen und Plätze fanden wir viel inspirierender.

Und so sind wir dann vollgepackt mit Eindrücken und Inspiration wieder nach Hamburg zurück. Wir freuen uns schon auf unseren nächsten Besuch in Barcelona… vielleicht zu einem weiteren von Gudys fabelhaften Workshops.

weiterlesen
spätsommerlichte Deko - mycs Couchtisch - hamburgvoninnen.de
schön wohnenWERBUNG

8 comments

In unserem Wohnzimmer ist mit den neuen Tischen von mycs der Spätsommer eingezogen. Hier zeige ich dir meine Deko für gemütliche Herbsttage voller Sommererinnerungen.

 

Anfang Oktober, der Herbst ist da. Und zwar in seiner schönsten Form: sonnig, bunt, tagsüber sogar noch warm. Spätsommerlich sozusagen.

Wie immer zum Jahreszeitenwechsel wusele ich in der Wohnung rum und dekoriere, stelle Möbel um und sortiere einiges aus.

Diesmal war das Wohnzimmer mal wieder dran. Wir haben neue Couchtische von mycs, die in Form und Farbe super zu unserer Couch passen. Die konischen Tischbeine sind ein bisschen midcentury/retro angehaucht, genau wie unser Sofa. Eiche mag ich ohnehin total gerne, weil es so einen warmen Farbton hat und richtig wertig aussieht.

Spätsommerliches Wohnzimmer - Deko - mycs Couchtische - hamburgvoninnen.de

Kennst du mycs?

 

Der Clou an den Tischen von mycs: ich habe sie mir selbst entworfen! Na gut, konfiguriert trifft es eher. Aber auf jeden Fall voll gut! Auf der Website kannst du zwischen verschiedenen Formen für Tischplatten, unterschiedlichen Beinformen und –höhen und natürlich diversen Farben und Hölzern wählen.
Neben Couchtischen gibt es bei mycs auch Esstische und modulare Regalsysteme, die du nach deinen persönlichen Bedürfnissen und Vorstellungen zusammenstellen, mit Türen oder Schubladen versehen und nach und nach aufstocken kannst.

Die einzelnen Bestandteile der Möbel werden in ausgewählten Manufakturen in Europa gefertigt, die verwendeten Hölzer sind FSC-zertifiziert, die verwendeten Lacke stammen aus Deutschland und der Schweiz und sind für den Möbelbau zertifiziert. Das finde ich schonmal ziemlich gut.

Ich habe mycs vor Kurzem kennengelernt, als sie ihren Showroom im Stilwerk eröffnet haben. Dort gibt es viele verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten zu bewundern und auch ein paar Spezialanfertigungen. Wenn du in Hamburg bist, schau unbedingt mal dort vorbei! Es gibt noch weitere Showrooms in Berlin und München, die sicher genauso schön sind.

Spätsommerliche Tischdeko - Couchtische von mycs - hamburgvoninnen.de

Spätsommerliche Tischdeko für einen gemütlichen Herbst

Aber zurück zur Couch: Ich habe mich also für zwei runde Tische komplett in Eiche entschieden und ich finde, sie machen sich super in unserem Wohnzimmer!

Passend zum spätsommerlichen Oktober habe ich sie dann auch gleich in Szene gesetzt.
Sonnenblumen und Johanniskraut zusammen mit Goldrute und Gräsern… alleine die Farben lassen mich in Sommererinnerungen schwelgen.

Tellerlicht - spätsommerliche Deko - mycs Couchtisch - hamburgvoninnen.de

Dazu passt das Tellerlicht, dass ein paar gesammelte Schätze beherbergt: einige Muscheln aus diversen Urlauben, Bergkristalle und rostrote Halbedelsteine, deren Namen ich nicht kenne, deren Farbe ich aber irgendwie faszinierend fand.
So können wir es uns richtig gemütlichen machen, Tee trinken, Pläne für den Rest des Jahres schmieden und den Herbst genießen, bevor er nahtlos in die Adventszeit übergeht…
Dann wird auch wieder eine neue Deko fällig.

Sonnenblumenstrauß für spätsommerliche Deko - hamburgvoninnen.deGemütlicher Herbst - spätsommerliche Deko - hamburgvoninnen.deCouchtische von mycs - hamburgvoninnen.de

Wie machst du es dir im Herbst gemütlich?

Dieser Post entstand in Zusammenarbeit mit mycs. Vielen Dank!

 

weiterlesen
Bratapfel Porridge: das perfekte Herbstfrühstück. hamburgvoninnen.de
schön selbstgemacht

2 comments

Vor inzwischen fast 6 Jahren war ich mit meinen Freundinnen Nina und Anna in Indien. Während ich zum Frühstück dort meistens Obstsalat bestellt habe (was nicht so opulent war, wie man vielleicht vermuten könnte. Im Februar bestand bestand mein „Fruit Salad“ aus Apfel, Papaya und Banane. Ich mag keine Banane, also bitte ohne. In der Wüste gab’s dann auch keine Papaya mehr,… ), hat Nina sich allmorgendlich ein ordentliches Porridge einverleibt. Für mich war Porridge mit „Haferschleim“ übersetzt, und Schleim finde ich unappetitlich.
Anfang diesen Jahres wiederum habe ich Chia-Pudding für mich entdeckt. Megagutes Zeug! Die Konsistenz ist jedoch auch recht fragwürdig und so habe ich beschlossen, dem fiesen Haferschleim doch auch mal eine Chance zu geben.

Was soll ich sagen: Vorurteile abbauen lohnt sich. Porridge ist super (wenn man es Porridge nennt und nicht Haferschleim, hehe)!
Neulich hat dann auch Julika auf ihrem Blog ihre Lieblings-Porridge-Rezepte geteilt und da meines nicht dabei war, möchte ich es euch hier gerne zeigen. Okay, oder?

 

Sensationell gutes Bratapfel-Porridge

Frühstück: Bratapfel-Porridge und Kaffee. hamburgvoninnen.de

Die Artikel-Überschrift suggeriert ja schon, dass es etwas herbstlich anmuten könnte… Bratapfel-Porridge ist mein absoluter Favorit!
Dazu nehme ich:

  • 1 Apfel, am besten Braeburn, Elstar oder Holsteiner Cox
  • einen Esslöffel Rosinen
  • etwas Butter
  • Zimt
  • Vanillemark

Den Apfel von Schale und Kerngehäuse befreien und in kleine Stücke schneiden. Mit der Butter und den Rosinen in einen kleinen Topf geben und bei niedriger Temperatur dünsten, bis er etwas weich geworden ist. Dann Zimt und etwas Vanillemark dazu geben, unterrühren und vom Herd nehmen.
Die Apfel-Mische gebe ich dann schonmal in eine Schale.

Dann kommt das eigentliche Porridge:

  • ca. 150-200ml Hafermilch
  • 2 Esslöffel zartschmelzende Haferflocken
  • 2 Esslöffel Dinkelflocken (für etwas mehr Biss)
  • optional 1 Esslöffel Chia-Samen
  • optional Rohrohrzucker/Kokosblütenzucker (ich süße das Porridge nicht zusätzlich, mir reicht die Süße aus Apfel und Rosinen)

Erst die Hafermilch in den kleinen Topf geben und bei niedriger bis mittlerer Hitze etwas warm werden lassen. Dann die Hafer- und Dinkelflocken (und Chia und Zucker, falls gewünscht) hineingeben und alles zusammen erwärmen. Die Flocken lösen sich nach und nach auf und es entsteht eine breiartige Konsistenz. Immer rühren, damit nichts anbrennt. Eventuell etwas mehr Hafermilch zugeben, wenn es zu fest wird oder eben mehr Haferflocken, falls es zu flüssig ist. Easy.

Ich gebe dann immer die Apfelmische nochmal zum Flockenbrei in den Topf und vermenge alles ordentlich miteinander.

Herbstfrühstück: Bratapfel-Porridge Rezept. hamburgvoninnen.de

Damit das Ganze in der Schale (für’s Foto, …räusper) etwas schöner aussieht, kannst du zum Beispiel eine Johannisbeertraube hinzugeben oder mit Apfelscheibchen dekorieren.

Das Bratapfel-Porrigde ist nicht nur sehr lecker, sondern auch ziemlich gesund, Haferflocken enthalten sehr viele Ballaststoffe und Mineralien. Wenn du die Butter weglässt, ist das Porridge sogar vegan.
Toll, oder?

 

Kennst und magst du Porridge? Welches ist dein Lieblingsrezept? Ich probiere gerne mal was neues aus!

Herbstlicher Frühstückstisch: Bratapfel-Porridge Rezept. hamburgvoninnen.de

Das wunderbare Geschirr von Serax (Serie „Pure“), dass auch hier schon zum Einsatz kam, ist eine Leihgabe meines Lieblingscafés Balz & Balz. Danke liebe Balzis!!

weiterlesen
Wohntrends: Urban Jungle im Etsy Showroom, hamburgvoninnen.de
schön wohnen

2 comments

Anfang September stellte Etsy in seinem Presse-Showroom wieder aktuelle Wohntrends vor.  Schon im letzten Jahr war ich dort eingeladen und es war so inspirierend, dass ich auch dieses Jahr selbstverständlich wieder dabei sein wollte.

Diesmal war es tatsächlich ausschließlich ein Showroom, es fand kein zusätzlicher Verkauf statt. Das fand ich sehr schön, weil so die ausgewähten Produkte in der megaschönen Location noch besser zur Geltung kamen.
Apropos Location: ich wäre da ja sofort eingezogen! Und die meisten schönen Dinge, die das Etsy-Team zusammengestellt hat, hätten einfach bleiben können.

Der Showroom war in drei Mottos bzw. Wohntrends eingeteilt, die ich euch jetzt gerne zeigen würde.

 

Nr. 1 der Wohntrends : Urban Jungle

Etsy Showroom Wohntrends: Urban Jungle. hamburgvoninnen.de
©Etsy.com

Ohne Zimmerpflanzen geht momentan gar nichts! Die Urban Jungle Bloggers kennt ihr wahrscheinlich alle, der Erfolg des dazugehörigen Buches, das Igor und Judith Anfang des Monats veröffentlicht haben, spricht für sich.
Selbst ich, mit meinem anerkannt braunen Daumen, habe inzwischen ein paar grüne Mitbewohner und sie halten erstaunlich gut durch.
Im Showroom bot schon die blassgrün gestrichene Wand einen perfekten Hintergrund für das Dschungel-Thema! Neben einigen Pflanzen in wunderhübschen Töpfen gab es auch sehr schöne Pflanzen-Prints, die perfekte Alternative, wenn man tatsächlich kein Händchen für Zimmerpflanzen hat, haha.

Urban Jungle mit Prints, Wohntrends im Etsy Showroom, hamburgvoninnen.deUrban Jungle, Wohntrends im Etsy Showroom, hamburgvoninnen.de

Meine Lieblingsprodukte für den Wohnzimmer-Dschungel:

hamburgvoninnen.de_catsceramics_etsy.com_48eur
besondere Keramik von CatsCeramic ©etsy.com
Pflanzenprints von Banum, ©etsy.com
Zeitlose Pflanzenprints von Banum, ©etsy.com
Noch mehr Keramik von Yfna, ©etsy.com
Noch mehr wunderschöne Keramik von yfNa, ©etsy.com
Tiere von Barruntanda, ©etsy.com
Zauberhafte Keramik-Tiere von Barruntando, ©etsy.com

Mehr Klassiker als Trend: Scandinavian Chic

Etsy Showroom, Scandinavian Chic. Wohntrends. hamburgvoninnen.de
©etsy.com

Der skandinavische Wohnstil ist in Hamburg allgegenwärtig. Die Nähe zu Dänemark bringt das mit sich, glaube ich.
Dass dieser Wohntrend auch ohne den großen Möbelschweden umsetzbar ist und nicht zwingend nur „weiß und helles Holz“ bedeutet, konnte man im Etsy Showroom sehr schön sehen. Dunklere Farben, schwerer Strick, geometrische Formen, zurückhaltende Gemütlichkeit, so mag ich skandinavisch total gerne.
Mein absolutes Highlight war der große, hellgraue Kuschel-Octopus… den brauche ich unbedingt! (Ist es zu früh eine Weihnachtswunschliste zu beginnen??)

Scandinavian Chic, Wohntrends. hamburgvoninnen.deEtsy Showroom Scandinavian Chic. hamburgvoninnen.de

Meine Lieblingsprodukte aus der Scandi-Ecke:

Wohnaccessoires von PuikArt, ©etsy.com
zurückhaltende Wohnaccessoires von PuikArt, ©etsy.com
kuschlige Decken von Emma Wood Textiles, ©etsy.com
kuschlige Decken von Emma Wood Textiles, ©etsy.com
Der Kuschel-Oktopus von BugStuffed, ©etsy.com
Der niedliche Kuschel-Oktopus von BigStuffed, ©etsy.com

 

Weit gereist und kunterbunt: Moderne Nomaden

Etsy Showroom: Moderne Nomaden. Wohntrends, hamburgvoninnen.de
©etsy.com

Moderne Nomaden bringen von ihren Reisen allerlei Inspiration und schöne Dinge aus fernen Ländern mit und vereinen idealerweise alles zu einem stimmigen Ganzen. „Ekletisch“ nennt man es dann, wenn viele verschiendene Stile, Materialien und Inspirationen einfließen, der Wohntrend „Boho“ gehört auch in diese Sparte. Bunt gemischt, lebensfroh und stimmungsvoll kam auch die entsprechende Ecke im Etsy Showroom daher, mit bunten orientalischen Teppichen und Kissen, gewebten Wandbehängen und einigen Vintage Accessoires.

hamburgvoninnen.de, Wohntrends im Etsy Showroom: Moderne NomadenModerne Nomaden, Wohntrends im Etsy Showroom. hamburgvoninnen.de

Meine Lieblingsprodukte für Boho-Zuhause:

Moderne Nomaden, Moovie, etsy.com, hamburgvoninnen.de
hübsche Vintage Accessoires von Moovi, ©etsy.com
ein kuschliger Poncho von Woven Journals, ©etsy.com
ein gemütlicher Poncho von WovenJournals, ©etsy.com
Moderne Nomaden, Loom&Field Kissen und Teppiche, hamburgvoninnen.de
orientalische Kilim-Kissen und Teppiche von Loom&Field, ©etsy.com

 

Welcher Wohntrend gefällt euch am besten? Bei welchem Produkt schlägt euer Herz höher?
Ich freue mich über eure Kommentare!

 

Jetzt muss ich aber erstmal meine Pflanzen gießen… damit mein Urbaner Dschungel weiter prächtig wächst und gedeiht.

weiterlesen
Serviettenfalten: die Bestecktasche. hamburgvoninnen.de
schön selbstgemachtschön wohnen

6 comments

Ich habe ein gespaltenes Verhältnis zum Serviettenfalten.

Einerseits mag ich einen schön gedeckten Tisch und Servietten gehören da ja irgendwie dazu. Besonders Stoffservietten mag ich total gerne. In der Unter- und Mittelstufe habe ich häufig bei meiner besten Freundin übernachtet und zu jeder Mahlzeit (unabhängig vom Aufwand) wurden weiße Stoffservietten mit eingedeckt. Mit silbernen Serviettenringen, das weiß ich noch. Das fand ich damals total beeindruckend und toll. Dazu wohnte die Familie in einem klassischen Altbau mit hohen Decken (die gibt’s auf dem Land nicht so oft) und die Mutter hatte einen Doppelnamen mit einem „von“. Aber ich schweife ab…

Herbstlich eingedeckter Tisch. Serviette als Bestecktasche. hamburgvoninnen.de

Andererseits jedenfalls finde ich es irgendwie komisch, wenn Servietten so aufwendig gefaltet sind, dass ich das Gefühl habe, jemand hat das gute Stück schon 15 Minuten in den Fingern gehabt (Das gleiche komische Gefühl habe ich übrigens bei Frotteehandtuchschwänen und ähnlichem in Hotelzimmern). Hm.
Hinzu kommt, dass ich ein kleines „Bischofsmützen-Trauma“ habe, seitdem ich im Jahre 2001 für 300 Abiballgäste ebensolche gefaltet habe (nicht alleine natürlich, aber gefühlt eben schon und ich war dagegen. So.).

Bei den Roombeez habe ich jetzt aber eine schöne Sammlung von Serviettenfaltungen gesehen, von denen einige meinen schmalen Grat meistern. Meinen Favoriten stelle ich euch heute hier vor.
Spoiler: Es ist nicht die Bischofsmütze.

 

Serviettenfalten: die Bestecktasche

Serviettenfalten: die Bestecktasche. hamburgvoninnen.de

Falls es also doch mal etwas aufwendiger sein darf, als die klassische Faltung zum Rechteck oder die Lösung mit Serviettenring, dann bevorzuge ich die Bestecktasche.
Diese hat für mich den klaren Vorteil, dass sie schnell und einfach zu falten ist. Sogar ich als Serviettenfaltanfänger habe das auf Anhieb hinbekommen (… dann habe ich aber trotzdem noch etwas geübt und eine etwas größere Serviette besorgt.)
Außerdem kann man diese Faltung auch mit dickeren Stoffservietten hinbekommen. Ich finde ja, dass so eine Leinenserviette gleich viel mehr hermacht und auch in Sachen Nachhaltigkeit schlägt sie die Papierserviette um Längen!
Wenn ihr die Bestecktasche aber gerne aus Papierservietten falten möchtet, achtet darauf, dass sie entweder beidseitig bedruckt ist oder eben einfarbig.

Herbstliche Tischdeko. Serviettenfalten. hamburgvoninnen.de

Und so geht’s

Die Anleitung zum Nachfalten der Bestecktasche (und vielen weiteren Möglichkeiten) findet ihr hier bei den Roombeez. In Bildern und –voll praktisch und in Echtzeit- als Video-Tutorial.

Harmonie auf dem Tisch

Neben dem rein dekorativen Aspekt bietet die Bestecktasche –wie der Name schon sagt- Platz für das Besteck und sorgt damit rein optisch für etwas Ruhe auf dem Tisch. So kommt die eigentliche Deko noch besser zur Geltung.
Ich habe die Bestecktasche allerdings noch dazu genutzt das Farbkonzept der Tischdeko mit Hilfe von Johanniskraut nochmals aufzugreifen.

Ich hoffe ihr stört euch nicht allzu sehr an der ungebügelten Tischdecke. Der Liebste mäkelte das gleich an und auch meine Mutter würde das wohl so nicht durchgehen lassen. Ich mag aber die zusätzliche Textur, die der Tisch so bekommt und es harmoniert gut mit dem rauen Geschirr und den anderen Materialien auf dem Tisch. Außerdem finde ich bügeln nur so mittelgut.

Herbstliche Tischdeko in grau und orange. Bestecktasche Serviette. hamburgvoninnen.de

Herbstliche Tischdeko mit Zierkürbis und Physalis, Serviette als Bestecktasche. hamburgvoninnen.de

So. Jetzt fehlt nur noch das Essen.
Ich dachte beim Fotografieren und Inszenieren die ganze Zeit an eine Art Herbstfrühstück… mit frischen Feigen, Nüssen, Porridge und gutem Kaffee und Orangensaft.
Vielleicht wird das mein nächster Post?

Wie steht ihr zum Serviettenfalten? Habt ihr eine favorisierte Faltung, die immer geht?
Ich freue mich auf eure Kommentare!
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit den Roombeez entstanden.

 

weiterlesen
Lieblingslicht - Gewinner des Blickfang Designpreises, hamburgvoninnen.de
schön vorgestellt

Vergangenes Wochenende fand in Hamburg die „Blickfang“ Messe in den Deichtorhallen statt.
Ich mag diese Messe total gerne. Sie ist zum einen schön übersichtlich und ich kann dort immer tolle junge Designer aus den Bereichen Möbel, Mode, Schmuck und Wohnaccessoires entdecken und kennenlernen.
Zum anderen ist die Location einfach unschlagbar und das Orga-Team ist auch mega freundlich und kooperativ.

Blickfang Lounge, hamburgvoninnen.de

Letztes Jahr hatte ich ja auch schon von der Blickfang berichtet und auch in diesem Jahr habe ich wieder wunderbare Menschen getroffen, die mit viel Leidenschaft hinter ihrem Produkt stehen. Das beeindruckt und erfreut mich jedes Mal sehr.
Meine Highlights möchte ich euch auch diesmal nicht vorenthalten:

 

Holzspecht – Möbel aus alten Fachwerkhaus-Balken

Blickfang Highlight - Holzspecht. hamburgvoninnen.de

In die Kommode von Holzspecht mit den pantoneblauen Schubladen habe ich mich gleich verliebt. So richtig. Ich träume nachts von ihr.
Die Türen sind mit Scheiben alter Holzbalken aus einem Fachwerkhaus von 1740 versehen. So entsteht ein Unikat mit Geschichte und ganz besonderer Struktur.
Neben der wunderschönen Kommode stellen die Architektin und der Tischlermeister auch wunderschöne Schuhschränke, Leuchten, Wandbilder und auch Tische mit Marmorplatten her. Alles gefertigt in einem Örtchen in der Nähe von Paderborn, der Stein kommt von Steinmetz nebenan. Finde ich super!

Blickfang Highlight: Holzspecht. hamburgvoninnen.de


Revivo Candela – Duftkerzen aus Sojawachs

 

Anastasia habe ich euch ja schon Anfang des Jahres hier vorgestellt. Auf der Blickfang habe ich mich einmal mehr durch alle Düfte durchgeschnuppert und mich wie immer nett mit Anastasia unterhalten.
Ihre Kerzen sind aus nicht-rußendem Sojawachs und in den abgefahrendsten Duftrichtungen zu haben: von frisch gemähtem Gras, über frisch gewaschene Wäsche bis Tomatenblatt und Zedernholz. Schön verpackt in einem Glas mit Korkdeckel oder -ganz exklusiv- im Marmorpott. Toll, oder?

Blickfang Highlight: Revivo Candela. hamburgvoninnen.de
Blickfang Highlight: Revivo Candela. hamburg von innen

InLace Jewelry – Schmuck aus Klöppelspitze

Blickfang Highlight: InLace Jewelry. Klöppelspitze. hamburgvoninnen.de

Steffi von InLace Jewelry habe ich schon im Frühling bei einem Event in Berlin kennengelernt. Sie hat das uralte Handwerk des Klöppelns für sich entdeckt und zaubert wunderbar filigrane Halsketten aus Spitze. Eine davon – in Gold und Mint- musste ich sofort haben.
Für alle, denen Klöppelspitze zu fragil scheint, gibt es aber auch etwas „massiveres“. Steffi klöppelt nicht nur aus Seide, sondern auch aus Metallfäden, so dass sie die entstandene Spitze dann in Metall walzen kann. So entstehen faszinierende Abdrücke auf Silber-, Gold- und Roségoldplatten, die sie zu Ketten und Ohrringen weiterverarbeitet.
Wirklich speziell und wirklich einzigartig. Dazu ist Steffi einer der herzlichsten Menschen, die ich kenne.

Blickfang Highlight: InLace Jewelry. hamburgvoninnen.deBlickfang Highlight: InLace Jewelry. hamburgvoninnen.de

Lieblingslicht – Leuchten aus Messing und mundgeblasenem Glas

Blickfang Highlight: Lieblingslicht. Leuchten aus Messing und Glas. hamburgvoninnen.de

In Bayern von Hand hergestellt, das Glas in Zwiesel mundgeblasen, wunderbare Farben und Materialien: Lieblingslicht. Meins auf jeden Fall, ich brauche unbedingt solch eine schöne Leuchte! Neben den atmosphärischen Farben des Glases und dem edlen Glanz des Messings ist eine weitere Besonderheit, dass es keine sichtbare Glühbirne gibt. Stattdessen ist eine kleine LED in die Fassung eingebaut, die aufgrund ihrer recht geringen Leuchtstärke ein sehr stimmungsvolles, warmes Licht schenkt.
Der Messestand von Lieblingslicht war auch schon deshalb ein echter Blickfang, weil er in der ansonsten sehr hellen, weißen Deichtorhalle eine echte Ruheoase für’s Auge war mit seinem kühl-blaugrauen Anstrich. Einfach rundum wunderschön.
Obendrein hat Lieblingslicht auch den diesjährigen Blickfang-Designpreis gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!!

Lieblingslicht. hamburgvoninnen.deLieblingslicht - Gewinner des Blickfang Designpreises, hamburgvoninnen.de

Blickfang Nachhaltigkeit

 

Auf der Blickfang habe ich mich auch mit vielen Designern über Nachhaltigkeit unterhalten. Das Besondere, Individuelle und Beständige wird glücklicherweise immer mehr zum Trend. Langlebige, edle Materialien haben ihren Preis und das ist okay.
Ich werde auf jeden Fall auf die schöne Kommode von Holzspecht und auf die wundervollen Leuchten von Lieblingslicht sparen und mich wie Bolle freuen, wenn ich sie irgendwann mein Eigen nennen kann und sie mich vermutlich für den Rest meines Lebens begleiten werden. Etwas Pathos zum Abschluss, sorry.

Aber mal ehrlich, die Sachen sind doch wirklich fabelhaft, oder?

weiterlesen
Nachhaltigkeit und wohnen - bald mehr dazu hier.
schön wohnenschöne Aktion

13 comments

Nachhaltigkeit ist ein riesiges Thema. Dass man sich nicht einschüchtern lassen darf und jeder kleine Schritt zählt, erläutere ich in diesem wirren Beitrag.

 

Kennt ihr das, wenn der eigene Anspruch euch ausbremst?

 

Bei mir ist das seit einiger Zeit unter anderem mit dem Blog so. Deshalb ist es hier vergleichsweise ruhig und ich veröffentliche Beiträge in relativ großen Abständen. Warum? Weil ich nur etwas veröffentlichen möchte, mit dem ich auch zufrieden bin. Was relevant ist für meine Leser uns für mich.
Ich habe unzählige Ideen und Entwürfe für Posts, so ist das nicht. Ich fange immer mal an zu schreiben und dann fällt mir ein, dass ich zu dem Thema noch gar keine Fotos habe und auch nicht so genau weiß, wie ich all die Fotos machen oder bekommen soll, die ich in meiner Vorstellung bräuchte. Oder mir fehlt der rote Faden im Text. Ich weiß, wo ich hinwill, aber nicht, wie ich möglichst lesenswert dorthin komme.
Und ich möchte auf gar keinen Fall irgendwas Halbgares veröffentlichen, mit zu wenigen oder nicht relevanten Fotos. Also bleibt es erstmal liegen.

Begeistert mich nachhaltig: Trommelstock

Was ist mit Nachhaltigkeit?

 

Einer dieser Posts, die ich schon seit Langem im Kopf habe, aber noch nicht so richtig zu fassen bekommen habe, hat Nachhaltigkeit zum Thema.
Nachhaltigkeit im Wohnen.
Als ich im letzten Jahr bei „The Hive“ war und Jana von „Plique“ einen so wunderbaren Vortrag zum Thema „Sustainbable Wardrobe“ gehalten hat, wuchs auch mein Wunsch endlich etwas dazu zu sagen. Nur was? Und wie?
Ich bin nicht in der Position mit erhobenem Zeigefinger zu mehr Umweltbewusstsein und Müllvermeidung zu mahnen. Ich bin leider oft selbst viel zu nachlässig, oder eher unachtsam. Da gibt es ganz andere, die da viel bewusster und rigider bei der Sache sind.

Nachhaltigkeit und der eigene Anspruch

 

Ich habe oft und viel darüber nachgedacht und bin zu dem (vorläufigen) Schluss gekommen:

Hey, es ist doch alles besser als nichts. Nur weil ich nicht an allen Fronten super dogmatisch unterwegs bin (oder einfach inkonsequent und undiszipliniert?), bedeutet das doch nicht, dass die kleinen Dinge, die ich tue und auf die ich achte, unnütz oder schlecht sind.
Deshalb möchte ich jedem Mut machen, sich nicht vom eigenen Anspruch unterkriegen zu lassen. Jeder kleine Schritt und jede kleine aufmerksame Handlung ist besser, als nichts.

Klar, es wäre toll, wenn ich mich konsequent vegan-glutenfrei-laktosefrei-zuckerfrei und nur mit regionalen Nahrungsmitteln, bestenfalls aus eigenem Anbau mit Saatgut vom Biobauern meines Vertrauens, ernähren würde.

Ich fände es toll, wenn ich meine Möbel vom Tischler nebenan aus Holz aus nachhaltig bewirtschafteten, deutschen Wäldern fertigen lassen könnte.

Auch wäre ich die erste, die jungen lokalen Designern ihre Wohnaccessoires und Möbel abkaufen würde, die unter besten Bedingungen gefertigt und deren Rohstoffe bis zur Wurzel zurückzuverfolgen sind.

Auch bei Klamotten wäre ich froh und dankbar, wenn ich junge Designer unterstützen könnte, die ihre Kleidung aus nachhaltigen, natürlichen Materialien in Deutschland nähen lassen.

Moody Mohnkapseln

Die guten Vorsätze und das große Aber

 

Aber dann kann man auch so viel scheinbar falsch machen. Ich habe den Anspruch vieles richtig zu machen, informiere mich weiter und werde verunsichert.

Superfood? Totaler Quatsch. Was Chia-Samen können, kann der gute alte Leinsamen schon lange, außerdem ist Chia hochgradig chemisch belastet.
Möbel aus Eiche? Die wächst total langsam. Und woher kommt eigentlich der Stahl für das Tischgestell? Und ist die Lackierung eigentlich schadstofffrei?
Ach ja, Klamotten… natürliche Materialien sind gut. Aber Seide? Die kommt ja sicher nicht aus Deutschland. Und die Baumwolle da auch nicht. Und wer schon mal gesehen hat, wie mit Angora-Kaninchen umgegangen wird, möchte darauf auch verzichten.

 

Zu jedem guten Vorsatz gibt es mindestens ein großes „ABER“.
Das hat auch meistens seine Berechtigung, keine Frage. Aber sollte ich mir dadurch meine gute Intention kaputt machen lassen?

Nein.

nachhaltigkeit_bettzeug_hamburgvoninnen

Mehr geht immer, aber jeder Schritt zählt

 

Auch wenn ich die Welt nicht retten kann und werde, kann ich trotzdem so gut es in meiner Macht steht (und ich bereit bin auf manches zu verzichten oder mich einzuschränken) darauf achtgeben, sie nicht noch kaputter zu machen.
Das klappt natürlich auch mal besser, mal schlechter. Mehr geht immer, klar.
Aber wie gesagt: jeder Schritt zählt und jeder Schritt übt mich darin auch beim nächsten Mal wieder aufmerksamer zu sein.

Zum Beispiel werde ich beim nächsten Mal, wenn wir ein neues Möbelstück brauchen, nicht sofort beim Schweden schauen, sondern erstmal bei den Kleinanzeigen, ob es nicht etwas massiveres und auch individuelleres für unseren Bedarf gibt.

Oder ich versuche Ressourcen zu schonen. Im Kleinen. Zum Beispiel indem ich auf herkömmliche Wattepads zum Abschminken verzichte und stattdessen diese wiederverwendbaren Pads aus Baumwolle benutze (und damit auch noch meine Bloggerkollegin und Umweltbewusstseinsvorbild Nike unterstütze).

In Sachen Ernährung habe ich schon vor längerer Zeit aufgehört Zucker und Milch zu konsumieren, zumindest zuhause. Einfach, weil es besser für mich ist. Ein kleines Eis oder einen Cappuccino möchte ich mir trotzdem ab und zu erlauben.

Was die Kleidung angeht versuche ich seit kurzem mir eine Capsule Wardrobe zusammenzustellen, also wenige, aber gute Klamotten, die gut miteinander kombinierbar sind. Das klappt super, ich kann hochwertige Kleidung kaufen, achte gut darauf, besonders was das Waschen angeht und habe so länger was davon als von der kurzlebigen Wegwerfmode, die nach drei Monaten schäbig aussieht.

  hamburgvoninnen_bilder_goldene wand_nachhaltigkeit hamburgvoninnen_nachhaltigkeit_wohnen_berlin

Wie geht’s weiter?

 

Ich werde versuchen, meine Ansprüche an das von mir persönlich Machbare anzupassen. Ich sollte kein schlechtes Gewissen haben, weil ich so viel mehr machen könnte, sondern mich freuen, dass ich immerhin ETWAS machen kann.

Die nächste große Herausforderung ist, weniger Müll zu produzieren. Das erste Ziel wird es sein, immer einen Jutebeutel dabei zu haben, um keine Papiertüten im Supermarkt mehr kaufen zu müssen.

Und ich möchte in Zukunft auch hier im Blog mehr zum Thema „nachhaltiges Wohnen“ schreiben, ganz ohne erhobenen Zeigefinger.

Wie steht ihr zum Thema Nachhaltigkeit? Und werdet ihr auch oft verunsichert und ausgebremst von den ganzen Möglichkeiten?

Nachhaltigkeit und wohnen - bald mehr dazu hier.

Wie kam ich da jetzt drauf…?

 

Um den Kreis zum Anfang zu schließen: seht ihr, das ist wieder so ein Beitrag, der nicht so richtig rund ist, haha.
Aber da springe ich jetzt mal über meinen Schatten und veröffentliche ihn trotzdem, auch wenn ich keine super passenden Fotos habe und der Artikel ziemlich durcheinander ist.

Ich will noch so viel zum Thema Nachhaltigkeit schreiben, dass ich dann auch kürzere, besser strukturierte Posts verfassen werde. Ohne mich von meinem Anspruch zu sehr unter Druck setzen zu lassen… was meint ihr?

weiterlesen
Outdoor Oase - so geht's
schön wohnenWERBUNG

6 comments

Ich freue mich immer, wenn ich im Sommer durch Hamburgs Straßen gehe und opulent bepflanzte und gemütliche Balkone sehe. Kleine, ruhige und grüne Oasen, überall in der Stadt. Sowas will ich auch! Eine grüne Outdoor Oase! Nur wie? … Ich habe da ein paar Tipps für Euch!

Balkondeko hamburgvoninnen.de

Auf unserem eigenen Südbalkon ist es an einem sonnigen Tag mitunter sehr warm. Sobald die Sonne gegen 16Uhr weit genug gewandert ist, dass eine Ecke schattig ist, zieht es mich nach draußen.
Und genau diese Ecke habe ich jetzt auch endlich gemütlich eingerichtet.

 

Kleiner Balkon? Weg mit den Standardmöbeln!

 

Unsere Balkone sind beide ziemlich klein, im Sinne von wenig tief. Bisher stand auf dem Südbalkon immer eine kleine Garnitur aus Tisch und zwei Stühlen, die fast den gesamten Platz einnahmen und sehr dominant waren. Nach 5 Hamburger Sommern und Wintern hat der Tisch nun endgültig seinen Dienst versagt und wir haben einfach keinen neuen angeschafft.
Was soll ich sagen: dieser Platz plötzlich!

weiterlesen
Papierblumen aus Taschentuechern DIY, filgraner Tuerkranz
schön selbstgemachtWERBUNG

5 comments

Beim Blogger-Workshop mit Tempo Anfang des Jahres war ich gleich verknallt ist das Papierblumen-DIY. Klar, dass ich es Euch auch auf dem Blog zeigen möchte! Los geht’s!

 

Wenn ich eine Erkältung habe (und auch sonst) schwöre ich auf Tempo Taschentücher. Ihr merkt, dieser Post ist ein gesponserter, haha! Aber im Ernst: Tempos sind für mich echt erste Wahl! Umso toller, dass man sie auch für schönere Dinge verwenden kann, als Naseputzen.
Zum Beispiel, um daraus hübsche Papierblumen zu zaubern. Die Reißfestigkeit des Papiertaschentuchs kommt einem beim Basteln wirklich zu Gute, besonders, da für dieses DIY auch noch ordentlich Wasser im Spiel ist.

DIY Papierblumen_Tischdeko 5

Ihr braucht für die Papierblumen:

  • Tempo Taschentücher in gewünschter Menge, am besten die ganz normalen.
  • Schere
  • wasserlösliche Filzstifte
  • eine Schale Wasser
  • Fön zum schnellen Trocknen der Tücher
  • Draht (ich habe Messingdraht bekommen, weil ich den schöner finde, als den grünen Blumendraht)
  • Zange (für den Draht)
  • schmales Masking-Tape in Wunschfarbe (oder anderes Klebeband)

In diesem Video von Tempo bekommt Ihr eine detaillierte Anleitung, wie Ihr in wenigen Schritten die Papierblumen basteln könnt. Und dann zeige ich Euch, was Ihr aus den hübschen Blumen machen könnt. Klingt gut? Also los:

 

Sieht gar nicht so schwer aus, oder?
Was die Farben angeht könnt Ihr wild experimentieren! Ich habe zum Teil 2 bis 4 Farben für eine Blüte genutzt, um changierende Farbverläufe zu erhalten. Probiert einfach ein bisschen aus, es macht echt Spaß!

Tempo Blumen_DIY Papierblumen

Jetzt habt Ihr also diverse Papierblumen aus Tempos, die wunderhübsch sind. Also ab in eine Vase damit.
Oooooder Ihr macht daraus eines dieser DIYs:

 

Papierblumen als effektvoller Tischschmuck – Teil 1

 

Dass ich momentan ein großer Messingfan bin kann ich kaum verheimlichen. Für meinen kleinen Messing-Kasten habe ich Styropor zurechtgeschnitten und mit einer farblich passenden Papierserviette kaschiert. Ab in den Kasten damit und dann nach Lust und Laune die Papierblumen darin arrangieren. Einfach reinpieksen, hält. Dank des Drahtes kann man die Blumen dann noch ein bisschen biegen, wie und wohin man sie möchte. Ich habe damit meinen Heimarbeitsplatz ordentlich aufgehübscht.
Auch für Gartenparties im Sommer oder als Tischdeko für den Sonntagskaffeeklatsch eignet sich diese DIY super. Und die Papierblumen verwelken nicht, selbst in der grellsten Mittagssonne.

DIY Papierblumen_Tischdeko 4

DIY Papierblumen_Tischdeko 2

DIY Papierblumen_Tischdeko 3

 

Papierblumen als Serviettenringe

 

Also bitte, das DIY drängt sich fast auf, oder? Den Draht an den Blumen kann man einfach zu einem Kringel biegen, der sich dann super als Serviettenring eignet. Je nach Dicke des Drahtes empfiehlt es sich, ihn um eine andere fest, runde Form in Wunschgröße zu wickeln. Natürlich könnt Ihr auch opulentere Wicklungen vornehmen, als ich es getan habe, dazu müsst Ihr dann den Draht entsprechend lang lassen, räusper…
Ich finde, die einzelne Blüte sieht ganz elegant aus als Serviettenring. Das könnte ich mir tatsächlich auch gut als Deko für eine Hochzeit vorstellen. Die Farbigkeit der Papierblumen kann man ja auch einfach an jedes Motto und Farbkonzept anpassen… easy!

DIY Papierblumen_Serviettenring 6DIY Papierblumen_Serviettenring 4DIY Papierblumen Serviettenring 2

Papierblumen als  effektvoller Tischschmuck  – Teil 2

 

Passend zu den filigranen Serviettenringen habe ich einfach einige fertige Blumen in der Mitte meiner Tafel verteilt. Auch ganz süß, oder? Einfacher kann Tischdeko eigentlich nicht sein.
Vielleicht auch für eine Geburtstagsfeier oder Taufe? Die pastelligen Farben passen da sicher auch ganz hervorragend.

DIY Papierblumen_Serviettenring 5DIY Papierblumen_Serviettenring 1

Papierblumen für einen ungewöhnlichen Türkranz

 

Sicher: man kann zig Papierblumen machen und die zu einem großen, vollen Papierblumenkranz binden. Wenn man kann. Ich kann das nicht, mir fehlt die Geduld und die Floristenausbildung (ich bilde mir ein, dass man die braucht um große, volle Blumenkränze zu binden).

Ich bin Freundin einfacher, schneller und effektvoller DIYs (ach was…), deshalb muss auch ein Türkranz für mich viel simpler sein.
Und so habe ich meinen restlichen Messingdraht genommen und dessen Wicklung gelockert, bis ich eine Art „Kranz“ hatte mit einem Durchmesser, der mir gefiel. Die beiden Drahtenden habe ich mit etwas Maskingtape fixiert und zur Verschönerung noch einen Papierclip aus Messing daran geklemmt, an dem ich den fertigen Kranz dann aufhängen kann.

DIY Papierblumen_Tuerkranz 1

Den Draht an den Papierblumen habe ich auf 2-3cm gekürzt und die Blüten dann ebenfalls mit Maskingtape im Kranz fixiert. Einfach eng wickeln, dann hält das sehr gut.
Um das Filigrane des Messingdrahtkranzes zu erhalten, habe ich mich auf 4 Blüten beschränkt.
Zusätzlich bleibt das Ganze auch (optisch) leicht genug, dass man es auch zur Fensterdeko nehmen kann, wenn man möchte.
Ich mag meinen Kranz sehr sehr gerne, ich finde ihn speziell und modern. Was meint Ihr?

DIY Papierblumen_Tuerkranz 2DIY Papierblumen_Tuerkranz 3Papierblumen aus Taschentuechern DIY

So, das sind erstmal meine Vorschläge, was man mit den hübschen Tempo Papierblumen alles machen kann. Ist ein DIY für Euch dabei? Welches gefällt Euch am besten?

 

Oder würdet Ihr etwas ganz anderes aus den Blumen zaubern? Ich freue mich über Eure Kommentare!

 

Dieser Post entstand in überaus freundlicher Kooperation mit Tempo. Vielen Dank!

Unter #TempoKreativwerkstatt findet Ihr zukünftig auf Instagram noch viele weitere Inspirationen, was man mit den Papiertaschentüchern sonst noch anstellen kann.

 

Fotos © hamburg von innen
Video © Tempo

weiterlesen
Bullet Journal auf hamburgvoninnen.de
schön selbstgemacht

9 comments

Habit Tracker… klingt erstmal komisch, zugegeben. Dahinter verbirgt sich ein einfaches Tool, wie auch Du bestimmt mehr Disziplin entwickelst.

 

Vor einigen Wochen habe ich hier davon berichtet, dass ich seit einiger Zeit ein Bullet Journal führe. In dieses Buch trage ich alles ein, was in meinem Alltag wichtig ist: Termine, tägliche Erledigungen, Ideen für den Blog, Wünsche, Mitschriften von Webinaren und so weiter.
Dabei ist es so flexibel, dass ich alles einfach „hintereinander weg“ aufschreiben kann. Neues Thema? Kein Problem: einfach auf der nächsten freien Seite weitermachen. Easy.

Hier könnt Ihr nochmal die Basics nachlesen, wenn Ihr mögt. –

Mein Bullet Journal. hamburgvoninnen.de

Die lieben Gewohnheiten

Und so führe ich auch jeden Monat einen Habit Tracker. Die Idee habe ich zuerst bei einem der anderen Bullet Journalists gesehen, ich glaube bei Kara.
Habit Tracker bedeutet nichts anderes als „Gewohnheiten-Verfolger“… das klingt noch komischer, oder?
In einfachen Worten ausgedrückt ist es eine simple Tabelle, die täglich abgekreuzt wird.
Links gibt es eine Spalte mit den Tagen des jeweiligen Monats, oben eine Zeile mit den zu verfolgenden Gewohnheiten. Und an jedem Tag, an dem man eine Gewohnheit gepflegt hat, setzt man ein Kreuz.

Habit Tracker: mehr Disziplin dank Bullet Journal. hamburgvoninnen.de

Bei mir sind das vor allem Dinge, mit denen ich mich schwer tue, an die ich erinnert werden muss, um sie auch zu tun. In meiner Gewohnheiten-Zeile stehen poplige Sachen wie

  • 2Liter trinken
  • kein Zucker
  • Sport
  • die vom Osteopathen verordneten Hausaufgaben machen

Manche Dinge davon möchte ich täglich machen, andere nur einmal pro Woche oder alle paar Tage.
Anhand der Kreuzchen sehe ich, wie gut das bisher geklappt hat, aber auch, wo es noch hakt und was mal wieder gemacht werden müsste (Blumen gießen! Staubsaugen! Eieieiiii…).

Diese Gewohnheiten können dabei sowohl Dinge sein, die man regelmäßig machen möchte, aber auch solche, die man eben nicht mehr machen möchte (bei mir eben zum Beispiel keinen Zucker mehr zu essen).
Die Zeile der Gewohnheiten passe ich tatsächlich auch jeden Monat an meine aktuellen Bedürfnisse an… meistens kommen neue Dinge dazu, einfach, weil das Prinzip so gut klappt.

Bullet Journal: mit dem Habit Tracker zu mehr Disziplin. hamburgvoninnen.de

Das beste am Habit Tracker? Das Häkchen!

 

Abends setze ich mich ein paar Minuten hin, schreibe meine Aufgaben für den nächsten Tag zusammen und kreuze meinen Habit Tracker ab. Jedes Kreuzchen ist eine kleine Belohnung und es funktioniert tatsächlich, damit disziplinierter zu werden.

– Wer liebt es nicht, to do Listen abzuhaken?! Der Habit Tracker ist ja im Grunde nichts anderes :) –

Ich bezeichne mich ja gerne selbst als ausgesprochen undiszipliniert und ich merke das auch immer noch anhand des Trackers.
Aber ich muss auch sagen, dass es ein unglaublich gutes und so so einfaches Tool ist, um das zu verbessern. Ich bin tatsächlich schon viel disziplinierter geworden, besonders was so doofe Mini-Aufgaben wie „Bett machen“ angeht, haha.

Und das regelmäßige Blumengießen bekomme ich sicher auch noch hin!


Wie sieht es mit Euch aus? Seid Ihr von Natur aus diszipliniert oder könntet Ihr auch ein kleines, einfaches Tool brauchen, das Euch dabei hilft? Bei welchen Aufgaben seid Ihr undiszipliniert? 

weiterlesen
1 2 3 4 30
Page 2 of 30