schön selbstgemacht

Food Excursion: mein Dip-Tipp der Saison!

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Ich poste ja wirklich nicht oft Rezepte und sowas. Ich finde es ziemlich stressig, gleichzeitig was gutes zu kochen/backen und auch noch ästhetische Fotos davon zu machen. Krieg ich nicht hin, macht mir keinen Spaß.
Dennoch packt es mich ab und an dann doch, nämlich dann, wenn etwas so unfassbar lecker und einfach zu machen ist, dass ich es einfach teilen MUSS!
So auch diesmal.

 

Feta-Zitronen-Dip nach einem Rezept von Sweet Paul

 

Zum alljährlichen Gartenfest von meiner lieben Freundin Katja hat jeder Gast etwas zum Buffet beigesteuert. Ich auch und zwar oben genannten Dip. Der geht einfach immer und auch diesmal wurde ich wieder von einigen Gästen nach dem Rezept gefragt.
Das ist denkbar simpel:

Für 4 Personen nehme ich ca.:

1 Packung Feta
1 TL abgeriebene Zitronenschale, bio natürlich
1 EL frischer Zitronensaft
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
6 TL Olivenöl
Chiliflocken nach Geschmack.

_feta lemon dip_hamburg von innen

Ich mache es immer so, dass ich erstmal den Feta ordentlich zerkrümele.
Danach rolle ich die Zitrone mit etwas Druck auf einem Holzbrett mit der Handfläche hin und her. Das macht das Saftauspressen später ergiebiger. Erstmal reibe ich dann aber die Schale ab und zwar ganz unorthodox mit einer Parmesanreibe, was soll’s.
Danach wird die Zitrone dann ordentlich ausgequetscht.
Den Saft, die Schale, die fein gehackt Knoblauchzehe und das Olivenöl vermenge ich in einer kleinen Schüssel und gebe die Mischung dann zum Feta. Ordentlich durchrühren, eventuell noch etwas Olivenöl und Zitronensaft dazugeben, wenn’s zu trocken ist.
Am besten schmeckt der Dip, wenn er über Nacht durchziehen kann. Dann wird er richtig zitronig!
Die Chiliflocken gebe ich aber erst kurz vorm Servieren dazu, hier muss man etwas vorsichtig sein, dass es nicht zu scharf wird. Meistens gebe ich auch nochmals ein wenig Zitronenschale dazu, ich mag’s einfach sehr zitronig ;). Und auch ein extra Schuss Olivenöl vorm Servieren kann nicht schaden.

Dazu dann lauwarmes Fladenbrot oder Ciabatta und ein Glas Wein und der Tag ist gerettet.

Das Ganze geht so schnell und so einfach, dass ich dann doch noch Zeit und Muße hatte ein paar Fotos zu machen… aber nur vom Ergebnis. Hübsche Bilder vom Entstehungsprozess sind mir immernoch zu stressig ;)

Probiert das Rezept doch mal aus, zur nächsten Grillparty zum Beispiel! Sommerlicher geht’s kaum!
Ich hoffe, es schmeckt Euch so gut wie Katjas Gästen und mir! :)

Das Original-Rezept kommt aus dem Buch „Sweet Paul Eat & Make“, hier könnt Ihr es nachlesen.

Verena
Moin! Ich bin Verena und schreibe hier über Interior Styling und mein Leben in Hamburg.

2 Comments

  1. Oh wie gut das klingt! Am Freitag kommen einige Freunde zu mir – da mach ich den Dipp mal noch zusätzlich, selbstgemachtes Fladenbrot wird es eh geben, da passt das doch gut!
    Liebe Grüße! Julika

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