schön festlichschön selbstgemacht

Last-Minute-Adventkalender-diy

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Es ist mir eine liebgewonnene Tradition geworden im November einen Adventskalender für den Liebsten zu basteln. Für den Liebsten ist das natürlich auch eine liebgewonnene Tradition.

In diesem Jahr wusste ich nicht so recht, was ich machen sollte… was Hängendes hätte zu viel Platz eingenommen, einzelne Schachteln waren mir zu zeitaufwendig bzw. zu teuer (der Inhalt zählt schließlich), gefüllte Tütchen hatte ich schonmal, Briefumschläge als „Türchen“ gab es auch schon, die Süßigkeiten einzeln verpackt hatte ich letztes und vorletztes Jahr bereits.

Nun gut, was sollte also her? Eine einfache, schnelle, unkomplizierte, günstige, nie dagewesene Adventskalenderidee.
Warum kam mir da nur ausgerechnet Nähen in den Sinn?! Ich bin keine Heldin an der Nähmaschine, zugegeben. Aber mit Papier geht es einigermaßen, Papier nähen kann ich gut ganz okay.

 

Ein Adventskalender aus selbstgenähten Papiertaschen

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Prima, also brauchte ich nur noch passendes Papier und glücklicherweise warten in meiner Schublade noch zwei Rollen feinste Tapete von Farrow&Ball auf ihren kreativen Einsatz. Ja, es ist ganz schön dekadent so hochwertige Tapete für Bastelarbeiten zu benutzen, aber immer noch besser, als sie in der Schublade versauern zu lassen, oder?

Also habe ich aus der dunkelblau-weißen Tourbillon Tapete etwa gleichgroße Streifen geschnitten, ca. 12 x 35cm und die Streifen dann mittig gefaltet.
Meine Nähmaschine Wilma und ich haben dann die Kanten im ZickZack-Stich zugenäht, bis auf eine Seite natürlich, zum Befüllen. Is klar.

Verschiedenste Süßigkeiten, klein und fein, haben ihren Weg in die so entstandenen Taschen gefunden (wenige stattdessen auch in meinen Mund… fällt gar nicht auf.).

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Vor den Zunähen mussten noch Schildchen für die Nummern her. Aus festem Aquarellpapier habe ich mit meiner heißgeliebten Hexagon-Stanze kleine Labels ausgestanzt und mit einem Copic-Marker in Prussian Blue schlanke Zahlen darauf geschrieben. Handschrift ist ja gerade angesagt und passt auch super zur handbedruckten Tapete.

Die befüllten Taschen habe ich dann final mit einer weiteren Naht verschlossen und dabei das Nummernschildchen mit eingenäht.

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Das alles ging ziemlich flott und unkompliziert.
Am längsten hat es tatsächlich gedauert in der Gebrauchsanweisung der Nähmaschine nachzulesen, wie man Spulen aufwickelt. Und den Faden immer wieder einzufädeln, weil er beim „Gasgeben“ rausflutschte (Anfängerfehler, vermute ich).

Jedenfalls bin ich mit dem Ergebnis ziemlich zufrieden. Ich mag die schlichte Farbigkeit und die geometrische Form.
Und es ist wieder mal etwas Neues…

Ich bin gespannt, was der Liebste sagt.

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Meine selbstgemachten Adventskalender der letzten Jahre findet Ihr hier:

2011 (uiuiui, die Bildqualität…haha!)
2012 (oh, da mochte ich Instagram-Rahmen, hihi)
2013 habe ich komischerweise keine Fotos vom Adventskalender gemacht…schräg-
2014 (schon besser…)

 

Verena
Moin! Ich bin Verena und schreibe hier über Interior Styling und mein Leben in Hamburg.

4 Comments

  1. Eine wirklich schöne Idee! Dein Liebster wird sich bestimmt sehr freuen!
    Ich habe noch drei Kalender zu basteln und habe bisher nur die Inhalte :(. Leider habe ich keine Nähmaschine, so blöd.
    Liebe Grüße
    Julia

    1. Danke liebe Julia,
      der Liebste hat sich sehr gefreut! Ich hoffe, Du hast zwischenzeitlich eine schöne Verpackung für die Adventskalenderinhalte gefunden :)
      Statt Nähen eignet sich hier sicher auch MaskingTape sehr gut…
      Liebe Grüße zu Dir!

  2. Tolle Idee! Hab´meine Kalender leider schon fertig, sonst hätte ich mir deine Idee geklaut. Aber nächstes Jahr ist ja auch wieder Advent…:)

    LG Ilona

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