STAURAUM IN DER STADT – JEDER QUADRATMETER ZÄHLT

 ­– Werbung – Anfang letzten Jahres sind wir umgezogen. Zugunsten einer zentraleren Lage und tolleren Altbau-Features haben wir uns für eine kleinere Wohnung entschieden. Zwei statt drei Zimmer, zehn Quadratmeter weniger. Das dritte Zimmer in unserer alten Wohnung fristete ohnehin meist ein Dasein als großer Abstellraum, 20qm, ganz schön dekadent eigentlich. Wie brauchen auch kein Kinderzimmer, deshalb fiel die Entscheidung nicht sehr schwer. Trotzdem stellt uns diese Verkleinerung vor ein paar Herausforderungen. Jeder Quadratmeter ist kostbar!

Aktuelle Mietpreise…

Mietpreis pro qm im 1.Quartal 2018: 
München 17,57€
Frankfurt/Main 13,90€
Hamburg 11,83€
Berlin 11,80€
(Neubauwohnungen, 60-80qm, gehobene Ausstattung, Quelle: Statista)

“Die Mieten sind bezahlbar, denn ich kann sie ja bezahlen”
– Rainald Grebe in „Prenzlauer Berg“

Wohnraum ist zu wertvoll, um ihn als Stauraum zu nutzen

Die Mietpreise in den Städten steigen weiter und so stehen viele Städter bei einem Wohnungswechsel vor der Wahl: entweder weiter außerhalb wohnen, oder eine kleinere Wohnung nehmen. Jeder teuer bezahlte Quadratmeter will also gut und sinnvoll genutzt werden. Zudem wird in Zeiten der Digitalisierung und politischen Unsicherheiten die eigene Wohnung immer wichtiger als Rückzugsort. Wir wünschen uns einen Ort der persönlichen Entfaltung und einfach ein Zuhause, in dem wir uns entspannen und unsere Ruhe haben können. Viele Menschen wünschen sich einen minimalistisch(er)en, nachhaltigeren Lifestyle, wollen nicht so viel „Kram“ zuhause haben. Besonders in einer kleinen Wohnung tut es gut, etwas mehr „Luft“ zu haben.

Decluttering ja, aber…

Ich bin große Freundin des Ausmistens und Reduzierens (so sehr, dass ich sogar ein eBook dazu verfasst habe) und eben kein Fan vom kopflosen Aufbewahren à la „das kann ich bestimmt irgendwann nochmal gebrauchen“.
Allerdings gibt es auch einige Dinge, die du vielleicht nur zeitweise, aber eben doch regelmäßig brauchst. Ich denke da zum Beispiel an Weihnachtsdeko (bzw. jede Art von saisonaler Deko), Winterklamotten und saisonale Sportgeräte (Skier, Schlitten, Surf- oder Longboards…), Sitzauflagen für die Balkonstühle, oder – ein Klassiker bei uns – das aufblasbare Gästebett inkl. Bettzeug. Sowas alles.
Diese Dinge benötigst du maximal ein paar Wochen pro Jahr, entsorgst sie danach aber natürlich nicht, sondern lagerst sie irgendwo in deiner Wohnung oder eben auf dem Dachboden oder im Keller. Dort nehmen sie also 90% des Jahres wertvollen Platz weg.

Auch so ein Klassiker sind Farbdosen. Falls du nicht die ganze Wohnung in Baumarktstandardweiß gestrichen hast, willst du dir die Reste deiner Farben aufbewahren. Für kleinere Reparaturen, um Flecken überzupinseln usw. Diese Farben warten dann ebenfalls lange und platzintensiv auf ihren nächsten Einsatz. Bei uns wie gesagt auf dem Dachboden, der ungedämmt ist und entsprechend heiß im Sommer und kalt im Winter. Keine besonders gute Umgebung für Farben…

Welche Möglichkeiten für dein Stauraum-Problem gibt es also?

1. Du schaffst Stauraum in der Wohnung durch große Schränke oder Einbaumöbel mit integrierten Staumöglichkeiten, oder trennst Raumzonen mit Raumteilern oder Vorhängen ab, die du dann als „Abstellraum“ nutzen kannst. Hierbei ist es stark abhängig von dem Schnitt und der Größe deiner Wohnung, wie sich Abstellmöglichkeiten sinnvoll integrieren lassen, ohne die Räume zu erschlagen.

2. Du mietest dir einen externen Raum. Meist gibt es Garagen oder Lagerabteile zu mieten. Hierbei solltest du darauf achten, dass die Räume gedämmt und trocken sind, damit deine Sachen keinen Schaden nehmen. Oder eben dort nur Dinge einlagern, die nicht temperatur- und feuchteempfindlich sind.

3. Self-Storage. In den großen Städten gibt es unterschiedlichste Anbieter. Diese liegen mehr oder weniger zentral, du kannst unterschiedlich große Abteile mieten. Diese sind meist trocken und warm und bieten auch die nötige Sicherheit für deine Sachen.

In unserem Fall konnten wir innerhalb unserer Wohnung eine Raumnische nutzen, um Staubsauger, Wäscheständer und Co. zu verstauen. Trotzdem nervt uns unser kleiner, vollgepackter Dachbodenraum, in dem wir kaum treten können. Glücklicherweise wohnen wir so zentral, dass wir kein Auto brauchen. Das ist in Sachen externe Lagerräume aber eben auch ein Nachteil, da wir nicht ohne weiteres Umzugskartons von A nach B transportieren können. Wir müssten uns jedes Mal erst ein Auto organisieren, was entweder die Hilfe von motorisierten Freunden voraussetzen würde oder aber mit Kosten für Carsharing verbunden wäre. Die Optionen 2 und 3 schienen uns bisher also eher utopisch.

Das Konzept von Stority

Aber das Leben in Hamburg bedeutet auch, dass es viele kreative junge Leute gibt, die gute Ideen haben. So gibt es hier seit dem Frühjahr das junge Start-up Stority.

Bei Stority hast du die Möglichkeit deine Dinge kartonweise einlagern zu lassen. Die Kartons werden dir gebracht und auch wieder bei dir abgeholt. Wenn du irgendetwas davon wieder brauchst, wird es dir innerhalb von 24 Stunden wieder nach Hause geliefert. Und wieder abgeholt. Das alles steuerst du bequem per App. Stority bietet unterschiedlich große Units an, von der Standard-Box bis zur Palette und auch sperrige Gegenstände kannst du nach Rücksprache einlagern lassen. Weil ich dieses Konzept großartig finde und es wie für uns gemacht ist, werde ich Stority in Zukunft für dich testen. Und natürlich werde ich über meine Erfahrungen berichten.
Stority ist super geeignet, um Dinge einzulagern, die du nur ein paar Mal im Jahr brauchst:

  • Saisonale Deko, wie Weihnachtsdeko
  • Sportgeräte, wie Skier, Surf- oder Longboards
  • Farben und alle Materialien für die nächste Renovierung
  • Camping- und Festival-Ausrüstung (Zelt, Schlafsack, Isomatte…)
  • Dinge, die du auf dem nächsten Flohmarkt verkaufen willst
  • Wintermäntel
  • Garten- oder Balkonpolster

Endlich mehr Platz!

Ich werde jetzt meine Boxen füllen und freue mich über mehr Platz in der Wohnung und auf dem Dachboden! Auf Instagram findest du dann meine Dokumentation zu meinen Erfahrungen.

Dieser Post entstand in Kooperation mit Stority, deren Dienstleistung ich zukünftig testen darf.
Titelfoto: Simson Petrol via unsplash.com; Foto Skateboard: Imani Clovis via unsplash.com