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Arbeitszimmer – oder: sie plant schon wieder

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Vermutlich habt Ihr nicht erwartet, dass nach unserer Hochzeit mein erster Blogpost hier einer zum Thema Arbeitszimmer – Einrichtung sein würde, oder? :D
Keine Angst, es wird hier in Zukunft noch einiges zu unserer Hochzeit zu lesen und vor allem auch zu sehen geben. Unsere wunderbare Fotografin arbeitet auf Hochtouren an den Bildern und sobald ich die fertigen Fotos habe, werde ich sie Euch natürlich nach und nach zeigen.

Zunächst aber hat mich nach der Anspannung der letzten Wochen eine fiese Erkältung heimgesucht und mich zum Ausruhen gezwungen. Sei’s drum. Aber natürlich habe ich eine „darum-kümmere-ich-mich-nach-der-Hochzeit“-to-do-Liste, die nicht gerade kurz ist. Und einen Punkt davon konnte ich auch zwischen Naseputzen und Ingwertee-trinken erledigen und zwischen zwei Schläfchen:
einen Plan für unser Arbeitszimmer (a.k.a. Gästezimmer) schmieden.

 

Unser Problemzimmer

 

Zwischenzeitlich immer mal wieder zur Abstellkammer degradiert, musste es unmittelbar vor der Hochzeit wieder einigermaßen hergerichtet werden, denn meine Mutter sollte dort residieren. Das ist dann jetzt auch eine gute Gelegenheit die Baustelle gar nicht erst wieder brachliegen zu lassen.

Ein Aufmaß des Raumes hatte ich noch von unserem Einzug damals, die Möbelmaße kenne ich, also ran an Skizzenrolle und Tuschestift und los geht das. 20 geräumige Quadratmeter wollen genutzt werden.

Folgende Möbelstücke müssen rein:

– 1 Schreibtisch mit Stuhl (ein Platz reicht uns, den zweiten haben wir abgebaut, da er nur unnötig Platz frisst)
– 2 weiße Kommoden für Handtücher, Schals usw.
– 3 Bänke mit Schubladen als Stauraum für Textilien, Bastelkram usw.
– 4 hohe Schränke mit Einlegeböden für Bücher, Akten, Werkzeug usw.
– 1 Daybed (dient auch als Gästebett)
– 1 alter Waschtisch, der allerlei Kleinkram beheimaten wird

 

Der Plan für’s Arbeitszimmer

Arbeitszimmer Planung mit Farbkonzept und Moodboard - Hamburg von innen

Ziemlich schnell hat sich diese Lösung herauskristallisiert:

Der Schreibtisch am Fenster bietet sich einfach an, wegen des Lichtes, aber auch um ab und zu den Blick vom Bildschirm mal in die (relative) Ferne schweifen lassen zu können.
an der Wand hinter der Tür reihen sich die recht schmalen, hohen Schränke und die niedrigen, tieferen Bänke. An der gegenüberliegenden Wand kuschelt sich das Daybed in die Ecke und bekommt einen Himmel aus Pompoms (Hochzeitsdeko, clever!), daneben stehen die Kommoden frei.
Der Waschtisch findet seinen Platz links der Tür.

 

Farbkonzept? . . . nein: Moodboard!

 

Unsere Möbel sind, bis auf den Waschtisch (dunkles Holz) und das Daybed (gebrauchte Paletten), schlicht weiß oder schwarz/weiß, der Dielenboden bringt eine gewisse Wärme mit, die Wände sind ebenfalls weiß.
Eine gute Basis also für ein Farbkonzept.
Aber ich hatte ja auch gesagt, dass ich gerne häufiger Moodboards machen möchte und diese Mission bietet da ja wohl die optimale Gelegenheit.
Also habe ich in meinem Materialfundus gekramt und ein kleines Moodboard zusammen gestellt, das unser zukünftiges Arbeits-/Gästezimmer repräsentieren soll.

Moodboard Arbeitszimmer - hamburg von innen

Neutrales Grau in gemütlichen Materialien (zum Beispiel in Form von Polstern oder Teppichen), frisches Gelb als Farbtupfer soll für Tatendrang im Arbeitszimmer sorgen, dazu warme Holztöne (klar, der Dielenboden) und eine Kombination aus geometrischen und verspielten Formen für den Boho-Look.
Jetzt muss ich nur noch überlegen, was ich wo und wie umsetze. Spannend!

Ihr seht, hier wird in nächster Zeit wieder einiges passieren! Ich hoffe, Ihr freut Euch darauf so sehr wie ich!

Verena
Moin! Ich bin Verena und schreibe hier über Interior Styling und mein Leben in Hamburg.

6 Comments

    1. Danke Kebo, ich bin sehr gespannt, ob ich es auch umsetzen kann… Die Möbel stehen schon am richtigen Ort, jetzt heißt es entrümpeln und fokussieren…der schwerste Part ;)

  1. Hallo Verena, schöner Blog mit vielen Interessanten Artikeln.
    Hast du für dein „Problemzimmer“ mal über einen höhenverstellbaren Schreibtisch nachgedacht?
    Dann könntest du im Stehen aus dem Fenster schauen und tust deiner Gesundheit was Gutes! :)
    Weiter so,
    Gruß Svenja

    1. Hi Svenja,
      ja, so ein höhenverstellbarer Tisch hat sicher seine Vorteile. Leider finde ich aber keinen schön genug, um ihn in meine Wohnung zu stellen. Im Büro wär’s vielleicht was anderes… wobei ich auch da eher etwas stylischeres suchen würde.
      Vielleicht gibt es ja auch welche, die weniger „gesund“ aussehen :D

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