schön vorgestellt

Was bisher geschah und wohin die Reise gehen soll

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Als ich vor dreieinhalb Jahren mit diesem Blog anfing, war mir nicht annähernd klar, welche Ausmaße das annehmen würde.
Ich habe einfach angefangen. Ein langweiliger Novembersonntagnachmittag, draußen Regen, in mir die Schwermütigkeit des endenden Wochenendes und die trübe Aussicht auf einen weiteren Montag in meinem damaligen Job… ein bisschen surfen im Netz.
Und dann habe ich mich einfach bei Blogger registriert, es wurde nach einer URL gefragt…schnell was ausgedacht (die Leser der ersten Stunde werden sich vielleicht an meine designvreni-Zeiten erinnern). Blogname, joa, easy… irgendwas mit Innenarchitektur, vielleicht was mit Hamburg… Hamburg von Innen war geboren. Irgendwann kam ich auf die Idee, dass es schlau sein könnte, wenn die URL dem Blognamen entsprechen würde, also habe ich sie geändert. Tschüß, designvreni.

Man lernt nicht aus…

 

Was ich eigentlich sagen will: ich hatte kein Konzept oder Plan, wie mein Blog aussehen sollte, wofür er stehen sollte, was meine Nische sein sollte… dass ein Blog eine Marke sein könnte und dementsprechend ein „Branding“ braucht, war mir sowas von gar nicht bewusst…
Der Titel meines allerersten Beitrages ist „Man muss nur anfangen…“, so war es auch. (Der Text wirkt auch ein bisschen unbeholfen, hehe)

Nach und nach, mit dem Lesen vieler vieler anderer Blogs und stundenlangem Selbststudium habe ich mein Blogdesign abgeändert und angepasst. Ich habe eine Vorstellung davon bekommen, was ich mag und wie es aussehen sollte. Diese Vorstellung hat sich häufiger geändert.

Um mehr Spielraum in Sachen Gestaltung zu haben bin ich vor zwei Jahren zu WordPress umgezogen. Ich habe ein 600seitiges Meisterwerk zum Thema verschlungen, mich rudimentär in CSS reingefuchst, Begrifflichkeiten gelernt, um gezielt meine Fragen googlen zu können.
Die letzte größere Veränderung gab es hier zum Jahresbeginn… frisch in gelb und grau, etwas geometrischer als vorher, mit neuem Theme, das ich sehr schön finde, aber das leider auch noch nicht perfekt ist (ich bleibe dran…).
Auch inhaltlich hat sich über die Jahre einiges getan. Mittlerweile bin ich meinem Blogtitel recht treu und schreibe fast ausschließlich über „Interior Design und wohnen in Hamburg“, mit vereinzelten Exkursionen, wie dieser hier :)

 

Die Branding – Sache…

 

In meinem Bericht über The Hive habe ich ja schon verraten, dass ich einige Vorträge zum Thema Branding gehört habe und auch sonst beschäftige ich mich ein wenig damit. Ich finde es einfach spannend. Ich bin ein Fan von Konzepten und Guide Lines, die mir helfen und Richtung geben, an denen ich mich orientieren kann.
Und ich lerne gerne. Ohne diese Eigenschaft hätte ich meinen Blog vermutlich nach zwei Wochen wieder eingestampft.
Außerdem mag ich, wenn alles zusammen passt. Auch ein wichtiger Punkt in Sachen Markenbildung…
Also arbeite ich daran… nicht nur, um den Blog zu verbessern, sondern auch, weil es mir einfach Spaß macht.
Das macht es wirklich. Auch wenn es teilweise nicht leicht ist. Denn bevor es an gestalterische Fragen geht, muss erstmal das Inhaltliche geklärt und – und das ist richtig tricky – verbalisiert werden.
Was ist meine Vision? Und meine Mission? Welche ästhetischen Grundsätze habe ich, wofür soll mein Blog stehen, welche Wörter beschreiben meine Zielgruppe? (Die wunderbare und äußerst hilfreiche Präsentation zum Thema „Turning Your Channel into A Brand“ von Scandinavia Standard findet Ihr übrigens hier, unter Resources.)

 

coffee

 

Sich nach dreieinhalb Jahren all diese Fragen so klar und bewusst zu stellen und dann auch noch zu beantworten wirkt vielleicht erstmal komisch (hat doch bisher auch ganz gut ohne das alles geklappt).
Aber wie gesagt, es macht Spaß! Und nach den dreieinhalb Jahren weiß ich jetzt (so in etwa) welchen Stil ich mag, wohin ich will und es fühlt sich auch irgendwie ein bisschen professionell und ungemein richtig an ;)

Keine Angst, ich werde jetzt hier nicht alles über den Haufen werfen. Ich bin schon sehr zufrieden mit den Inhalten und dem Design – und Ihr auch, hoffe ich :).
Es sind eher „Kleinigkeiten“, die ich beachten werde… bei Fotos z.B.
Außerdem werde ich versuchen in Zukunft meine Beiträge auch auf Englisch zu verfassen. Ich finde es so schade, dass die meisten tollen Blogger, die ich bei The Hive getroffen habe, meine Posts gar nicht verstehen können… und es ist eine tolle Übung für mich. Es wird vielleicht noch etwas dauert, das Plugin ist recht umfangreich zu konfigurieren…(aber ich lerne ja gerne. Das hab ich eben gesagt, ne?…oh je).

 

Feedback?

 

Wenn Ihr noch Anregungen oder Wünsche habt: immer raus damit!
Fehlt Euch was? Nervt Euch was? Alles super so? Ich freu mich über Euer Feedback!

 

Verena
Moin! Ich bin Verena und schreibe hier über Interior Styling und mein Leben in Hamburg.

10 Comments

  1. Ja, ja, ohne Lernen wäre ich auch nicht mehr dabei ;-) The Hive scheint ja wirklich toll gewesen zu sein. Wie gerne würde ich mal in deine „Unerlagen“ lesen…
    Ich bin gespannt, was sich bei dir noch so tut.
    Liebe Grüße, Sonja
    …die sich an die Kommentarfunktion in der Sidebar nicht gewöhnen kann!

    1. Liebe Sonja, vielen Dank! Ich habe schon darüber nachgedacht, die Kommentare wieder unter die Posts zu packen, das verwirrt wohl einige :)
      Ich versuche das mal.
      Herzliche Grüße zu Dir!

    1. Das stimmt wohl. Und es ist auch schön, die Entwicklung zu sehen.Außerdem bin ich stolz drauf, dass ich mir so vieles selbst erarbeitet hab. :)

  2. Das macht schon irgendwie Mut, zu wissen, dass man sich nach einigen Monaten mehr vielleicht doch an gewisse Sachen rantraut! Nach 8 Monaten Bloggerzeit ist man doch noch relativ schissig unterwegs…ich zumindest! ;-)))))
    Bin sehr gespannt!
    Liebe Grüße,
    Moni

    1. Ja, liebe Moni, das kommt mit der Zeit :)
      Man muss ja auch erstmal wissen, was überhaupt geht und was man eigentlich will… Wenn ich das alles vor dem „Launch“ gewusst hätte oder wissen hätte wollen, hätte ich wohl gleich den Mut verloren (ich bin ja auch so ungeduldig…) :D
      Weiter so auf jeden Fall!

  3. Ha ha ha, so ging es mir auch am Anfang, einfach mal loslegen, voller Elan, mit einer groben Idee im Kopf… auch bei mir hat sich ein Konzept erst peu à peu raus kristallisiert. Und ohne offen zu sein für „viel lernen“ geht es wohl nicht, wenn man nicht gerade vom Fach ist oder einen Programmierer, Grafik Designer, Web Designer usw. an seiner Seite hat. Ich kämpfe mich auch immer durch ;-)
    Jedenfalls schön, dass Du da bist.
    Liebe Grüße, Kebo

  4. Manchmal sind es ja nur kleine Schrauben an denen gedreht werden muss um sich total wohl zu fühlen auf seinemBlog.

    In meinem Fall war es der Name. Von Girl in the Laundromat bin ich dann gewechselt auf It’s on with Yvonne. Zu beiden gibt es eine Geschichte, aber der neue Name passt mir einfach.
    Wie du habe ich mir die Branding Slides von Scandinavia Standard zu Herzen genommen. Für ein neues Projekt…

    Yvonne

    1. Ich finde „It’s on with Yvonne“ auch sehr schön und passend! Und auf das neue Projekt bin ich jetzt schon auch mega gespannt! :)
      Liebste Grüße zu Dir!

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