WARUM DU DEINEN WOHNSTIL NICHT BEI INSTAGRAM FINDEST

Wow, die neue Frisur von Charlize Theron sieht ja mega aus! Ich gehe zum Friseur und zeige ihm das Foto, die Frise will ich auch!

Problem: ich bekomme die Frisur, klar, aber ich sehe danach trotzdem nicht aus wie Charlize Theron.

Mist.
Das Ergebnis: Frustration, mehr oder weniger viel Geld losgeworden und vielleicht auch eine Frisur, aus der sich nicht ohne weiteres etwas Typgerechteres zimmern lässt.

 

“Das Original erkennt man an seinen Brüchen, die Fälschung an deren Fehlen”

– Peter Rudl

„Was passt wohin und bekomme ich alles unter?“

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Kommt dir das bekannt vor?

Ähnlich wie mit den Frisuren anderer verhält es sich auch mit der Einrichtung. Die perfekte Möblierung von deinem Lieblingsinstagrammer kannst du zwar theoretisch in deinen vier Wänden genau so umsetzen, aber vermutlich wirst du dich nicht so richtig wohl damit fühlen. Das bist einfach nicht du.
Außerdem macht es nun mal einen himmelweiten Unterschied, ob die Möbel im Industrieloft stehen, im 60er Jahre Bungalow oder im Gründerzeit-Altbau.

Wohnen hat immer auch mit Individualität und Persönlichkeit zu tun. Erst durch die „Aneignung“ deiner Wohnung wird sie zum Zuhause.
Die 1:1 Umsetzung der Katalogeinrichtung wird dich auf Dauer nicht glücklich machen.
Ein Zuhause lebt von persönlichen Gegenständen: von Urlaubserinnerungen, Erbstücken, Familienfotos oder Kunstwerken mit besonderer Historie. Einfach von deiner persönlichen Handschrift und deinem Stil.

Bevor du also viel Geld für Dinge ausgibst, die in den Wohnungen anderer toll aussehen, willst du herausfinden, wie dein persönlicher Interior Style eigentlich aussieht.

Aber wie findest du deinen persönlichen Stil?

Das ist gar nicht so kompliziert:

– Hinterfrage, was genau dich an der Wohnung deines Lieblingsinstagrammers (um mal bei diesem Beispiel) so fasziniert:
Sind es tatsächlich die Möbelstücke? Oder eher die Kombination aus alt und neu, die Farbigkeit, die Struktur und Ordnung auf den Bildern?

Oder eigentlich gar nicht so sehr die Einrichtung, sondern viel mehr die Helligkeit der Wohnung oder die Komposition der Fotos?
Was davon kannst du dir für dein Zuhause abgucken bzw. was fehlt?

– Schau dir Wohnmagazine an und schneide Fotos aus, die dir gefallen. Stelle dir auch hier die Frage, was genau dir daran gefällt. Sei so spezifisch wie möglich.
Lege dir Bilder vor dir auf den Tisch (oder Boden, je nachdem, wie viele du gefunden hast). Findest du einen „roten Faden“?

Sortiere die Fotos aus, die nicht so recht dazu passen. Dieser „rote Faden“ gibt dir einen Hinweis darauf, wie dein individueller Wohnstil aussehen könnte.

– Erstelle mit Hilfe deiner Fotos ein Moodboard. Dieses kannst du mit passenden Farbkarten und Stoffmustern ergänzen oder auch mit kleinen Dingen, die die Stimmung der Fotos unterstreichen.

Dein Wohnstil lebt von deiner Persönlichkeit!

Auf diese Weise bekommst du recht einfach und auch kreativ-spielerisch ein Gespür dafür, was dir gefällt. Du wirst sehen, wie sich alles zusammenfügt.
Natürlich kannst du so ein Moodboard auch wieder verändern oder anpassen, manchmal ändern sich ja z.B. Farbvorlieben. Aber auch diese kannst du in dein „großes Ganzes“, in deinen persönlichen Wohnstil, integrieren.

Und auch, falls du dich mal in ein Möbelstück oder Kunstwerk oder Wohnaccessoire verliebst, dass erstmal nicht zu passen scheint: deine Wohnung lebt von deiner Persönlichkeit und damit immer auch von Brüchen und Abweichungen von der „Regel“.
Trau dich!

> Hast du deinen persönlichen Wohnstil schon gefunden? Oder haderst du noch? Woran liegt’s?
Ich freu mich über deinen Kommentar!
Fotos:  Deborah Diem & Chris Lee via unsplash.com