Während eines Architekturstudiums lernt man viele tolle Wörter, die irgendwie fancy und nach „Ahnung haben“ klingen…
„Tensegrity“ zum Beispiel, oder „geodätische Kuppel“ oder (englischer Akzent an) „Triangularisierung“, das Lieblingswort meiner damaligen Baukonstruktion-Professorin aus Irland.
Letzteres lässt mich immer leicht schmunzeln, weil die Dame auch so eine originelle Erscheinung war (und ist, vermute ich), es meines Wissens „Triangulation“ heißen muss und ich immer an sie denke, wenn ich meinen heutigen Alltagshelden sehe:

140805_alltagsheld_pepe heykoop vase makro_hamburg von innen

„Triangulation“ bedeutet nichts anderes, als das Aufteilen von Flächen in Dreiecke.

140805_alltagsheld_pepe heykoop vase_hamburg von innen

Das Prinzip hat sich auch Pepe Heykoop zur Brust genommen, als er die „Paper Vase“ designte. Die vor-gefalzten Dreiecke kann man nach Belieben knicken und falten und damit die Vase ganz individuell gestalten.

Ich habe aus der Paper Vase kurzerhand eine Leuchte gemacht, indem ich sie über den Sockel einer alten IKEA-Lampe gestülpt habe. So finde ich sie nämlich noch heldenhafter.
Jedesmal, wenn ich daran vorbei gehe drücke ich auch noch ein bisschen dran rum und knicke noch ein Dreieck nach außen oder innen…
Das ist nämlich fast ein bisschen wie das Modellbauen während des Studiums.

Mehr Alltagshelden gibt es wie immer bei der großartigen Ninotschka.

P.S.: Ihr könnt, dürft, sollt (bitte bitte) noch für „Hamburg von Innen“ abstimmen bei den Roombeez. Jeder kann täglich voten und einen von zehn 50€-Gutscheinen gewinnen…mehr dazu gibt es hier. Zum Voting bitte hier entlang:

Dankeschönst!