INTERIOR TREND – BACK TO THE ROOTS

– enthält Werbung –  Im Interior Design lässt sich seit einigen Jahren ein großer Trend beobachten, den ich mit der Überschrift „Back to the roots“ versehen würde.
Dieser Trend äußert sich in verschiedenen Strömungen:

DER große Interior Trend

Sei es der Urban Jungle Wohntrend, bei dem im Zuhause gar nicht genug Grünzeug wohnen kann. Oder dem ganz allgemeinen Trend zu mehr Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein, der dazu führt, dass uns Herkunft und Langlebigkeit von Produkten wichtiger werden. Und (hoffentlich) unsere Konsumentscheidungen beeinflussen.

Oder die Renaissance der Beige- und Terrakottatöne im Interieur, die eine Erdverbundenheit und damit Ruhe ausstrahlen, die uns gut tut (auch wenn einige von uns vielleicht böse Associationen zu „Beige“ und „Terrakotta“ haben. Stichwort „Wischtechnik“, oh je.).

Und nicht zuletzt dem Interior Trend zu mehr Taktilität („tactility“), der in der Einrichtung verwendeten Materialien. Also fühlbare, sinnliche Oberflächen, wie Samt und Cord, grober Strick, stonewashed Linen, roh aussehende Keramik, robuste Hölzer usw.. Oberflächen, die uns zum Anfassen animieren (ich kann bis heute an keinem Samtsofa vorbeigehen, ohne mit der Hand darüber zu streichen).
– In diesem Post habe ich ausführlich über diesen Interior Trend geschrieben –

Auch die große Beliebtheit des „Caravan lifestyles“ (#vanlife) und Boho-Looks im Interior Design möchte ich hier mitzählen, der mit viel Rattan und Rattangeflecht, orientalischen und afrikanischen Mustern und jeder Menge Fransen daherkommt.
Und wir mögen DIYs und Handarbeit. Ich meine, wir knüpfen Makramée-Blumenampeln… wer hätte das vor 10 Jahren gedacht?! (also ich persönlich nicht, aber es ist ein riesen „Ding“ auf Instagram und Pinterest, nicht wahr?)

 

Woher kommt der Interior Trend?

All diese Trends sind natürlich nicht zufällig entstanden.

Sie sind der Gegenpol zur voranschreitenden Digitalisierung und auch Urbanisierung.
Die Schnelllebigkeit, ständige Erreichbarkeit und auch Trackbarkeit, technische Smartphone-Oberflächen, ständige Fortschritte in Sachen K.I. können uns schnell überfordern.

Wir brauchen eine Pause. Also besinnen wir uns auf uns und unser ursprüngliches „Menschsein“, ganz analog. Dazu gehört, dass wir uns mit natürlichen Materialien, und Pflanzen, individuellen Einrichtungsgegenständen umgeben.
Natürlich findet dies auch Ausdruck in der Deko oder Kunst, mit der wir uns umgeben.

Bestimmt ist dir auch schon aufgefallen, dass aktuell viel „Tribal Art“– inspirierte Deko und Kunst – auch als moderne Interpretation oder verfremdet – zu sehen ist.

Zum Beispiel in Form von feinen Portraits als schematische Linienzeichnungen. Oder aus Draht gebogene Gesichter, stilisierte (wilde) Tiere und Geweihe, Blumentöpfe/Vasen/Tassen mit Augen und Nasen und eben auch archaisch wirkende Masken.

 

Tribal Art – inspirierte Kunstwerke von Umasqu

Das israelische Label UMASQU rund um Designer Tzachi Nevo widmet sich u.a. modernen Interpretationen von afrikanischer „tribal art“.
Heraus kommt eine farbenfrohe Kollektion verschiedenster Afrika-inspirierten, aber abstrakten Masken, die nicht nur im Boho Interior super aussehen.
Tzachi Nevo arbeitet mit den unterschiedlichsten Materialien, um seinen Masken einen einzigartigen Look zu verleihen.

Ich persönlich stehe ja sehr auf außergewöhnlichen Wandschmuck (– den Post zu stylischen Alternativen zur klassischen Gallery Wall gibt’s hier –) und die Wahl einer UMASQU Maske ist mir wirklich schwer gefallen! Wirklich schwer.
Am Ende habe ich mich für die „Modern African Mask #30“ entschieden, weil ich schwarze Akzente mag und die zurückhaltende Farbigkeit meinem ständigen Umgestaltungsdrang voraussichtlich entgegenkommen wird, hehe (ich kenn‘ mich doch…)

Ich habe meine Maske momentan noch als Solitär an der sonst freien Wand hängen und das mag ich sehr gerne. Aber auch eine Gallery Wall können die UMASQU Masken aufbrechen und damit eine besondere Spannung in dieser Art der Wandgestaltung erzeugen. 

Ein Hingucker ist eine solche Maske auf jeden Fall!

Im Shop von UMASQU gibt es die Masken in drei verschiedenen Größen (meine ist Medium) und Tzachi ist ständig dabei neue Modelle zu entwickeln (als fiele die Wahl nicht eh schon schwer genug…). Außerdem kann er nach Absprache auch besondere Wünsche in Sachen Farben oder Material berücksichtigen.

Ich bin jedenfalls sehr happy mit meiner #30 und liebe den subtilen Ethno-Charme, die sie in unser Wohnzimmer bringt und liege damit obendein noch voll im Interior Trend.

 

> Dieser Post entstand in Kooperation mit Umasqu, die mir die wunderschöne Maske zur Verfügung gestellt haben.

Fotos: Maren Stöver