TIPPS FÜR DUNKLE RÄUME – EMBRACE DARKNESS

– Werbung –
Wir alle lieben helle, lichte Räume.
In Skandinavien, wo es im Winter draußen nicht richtig hell wird, hat sich so die Kombination aus weiß und hellem Holz im Interieur durchgesetzt und findet auch hier viele Fans und Nachahmer.
Licht hat großen Einfluss auf unser Wohlbefinden (Stichwort: Vitamin D) und so versuchen wir natürlich so viel davon in unsere Wohnung zu bringen, wie irgendwie möglich.
Oftmals gibt es auch Räume, die einfach wenig Tageslicht abbekommen. Vielleicht hat auch deine Wohnung einen Raum, der nach Norden ausgerichtet ist, oder der zum dunkleren Innenhof liegt. Hier helfen meist auch weiße Wände wenig und sorgen meistens auch nicht wirklich für ein gemütliches, behagliches Ambiente.
„Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen.“
– Leo Tolstoi
Warum also nicht die Dunkelheit zum Thema machen und sie einfach annehmen, statt dagegen anzugehen.

 

Embrace Darkness

 

Das hängt natürlich immer auch von der Funktion des betreffenden Raumes ab. Ein Raum mit wenig natürlichem Licht kann gut z.B. gut als Schlafzimmer dienen. Falls deine Wohnung es hergibt kannst du hier auch Ankleide, Gästezimmer oder Multi-Media-Raum unterbringen.

Ein dunkleres, moody Einrichtungskonzept passt hier super und sorgt für eine kuschlige, geborgene Atmosphäre.
Mit dunklen Wandfarben, warmen Holztönen, samtigen und wolligen Textilien, extra vielen Kissen und – für den besonderen Wow-Effekt – einer dunkel gestrichenen Zimmerdecke kannst du den tageslichtarmen Raum zu einem edlen und gemütlichen, extra-moody Wohlfühlraum verwandeln.

Der Flur: Durchgangsraum und Visitenkarte

 

Der lichtärmste Raum ist in den meisten Wohnungen der Flur. Als Durchgangsraum, in dem wir uns selten länger aufhalten, wird dieser oft auch etwas stiefmütterlich behandelt.
Aber ein Flur ist auch immer eine Art Visitenkarte. Deshalb solltest du auch hier etwas Energie in die Gestaltung stecken.
Und gerade bei tageslichtarmen Fluren kannst du hier mit einem entsprechenden Farbkonzept schon ein richtiges Statement abgeben.

Der Flur in unserer Wohnung zum Beispiel besteht aus drei Teilen: dem Eingangsbereich, dem Flur zur Küche und -davon abgehend- der Flur zum Bad.
Letzterer ist sehr schmal und eben dunkel. Schon länger habe ich nach einer passenden Farbe für diesen Raum gesucht, konnte mich aber nicht so recht entscheiden. Weiß war aus verschiedenen Gründen keine Option und hätten an der natürlichen Helligkeit des Flures auch nichts geändert.

Es sollte eine Farbe sein, die mit den Farben der angrenzenden Räume harmoniert, bei Kunstlicht gut aussieht und aber eben auch eine Ansage ist.

Als Farrow & Ball im September seine neun neuen Farbtöne vorstellte, war ich gleich verknallt in den sehr dunklen Aubergine-Ton Paean Black. Dieser geht perfekt mit weiß, schwarz, warmen Holztönen und eben auch mit Peignoir, das wir im angrenzenden Bad verwendet haben.
So fiel die Entscheidung plötzlich leicht. Die Flurwände und auch die Decke haben an einem verregneten Wochenende einen wunderschönen neuen Anstrich bekommen. Mein Mann hat die immer mal wieder im Vorbeigehen mit „Krass!“ kommentiert.
Das Ziel ein Statement zu setzen war also schon beim Streichen gesetzt.

#FaBNewColours

Die neun neuen Farben von Farrow&Ball habe ich hier mit verschiedenen Moodboards vorgestellt.

Paean Black –  das Ergebnis

Je nach Tageszeit und Blickrichtung wirkt die Farbe mal mehr Violett, mal tiefschwarz. Aber immer warm und bei weitem nicht so hart, wie tatsächliches, reines Schwarz. Das war mir wichtig.

Nach dem Streichen haben in dem schmalen Flur nur ein runder Spiegel und ein mittelgroßes Fungi-Shelf ihren Weg an die Wand gefunden.

Das alles tut dem Raum sehr gut. Das Paean Black an Wänden und Decke lässt die Raumgeometrie in den Hintergrund treten, die dunkle Umrahmung gibt der Tür zum Badezimmer einen fast dramatischen Auftritt. Wenn die Tür offensteht (was sie wegen der Katze meistens tut), fällt der Blick auf den puderrosa Vorhang, der farblich super mit den dunklen Wänden im Flur harmoniert. Durch den Spiegel entstehen neue Blickbeziehungen und der Raum wird optisch geweitet. Außerdem fehlte uns bisher ein Spiegel im Flur für den finalen Frisuren-, Kragen-, Make-Up-Check vor dem Verlassen der Wohnung. Man kennt das.

Für unsere Schuhe und Jacken werden wir einen neuen Platz finden, wo sie geordneter und strukturierter untergebracht sind, als in dem schmalen Flur zum Bad.
Und wer weiß, vielleicht streiche ich auch die anderen beiden Flurteile noch dunkel… stay tuned!

Dieser Post entstand in freundlicher Kooperation mit Farrow & Ball. Vielen Dank!