Eyecatcher für deine Wand

7 stilvolle Alternativen zur klassischen Gallery Wall

– Werbung – Gallery Walls sind gerade der letzte Schrei, was Wanddeko angeht: Ein mehr oder weniger strenges Raster, in dem verschiedene Bilder, Fotos etc an der Wand angeordnet werden und so ein großes Gesamtkunstwerk ergeben. Hierbei ist vor allem der richtige Mix aus Formaten, Farbigkeit, Stilrichtungen und Rahmen (Material, Farbe, Stil) der Schlüssel zur perfekten Gallery Wall. Bevor du wahllos Nägel in die Wand jagst solltest du dir also vorab einen Plan machen, welche Bilder du in welchem System anordnen möchtest.

Die verschiedenen Hängungen und weitere Tipps zum Bilderaufhängen findest du zum Beispiel auf der Seite der Gallerie Lumas sehr übersichtlich und gut erklärt.

Bei den Rahmen empfehle ich eine der beiden Möglichkeiten, damit die Gallery Wall harmonisch wird:
einheitliche Rahmenfarbe, dafür unterschiedliche Ausführung (breitere, tiefere, verschnörkelte und schlichte in Kombination)
einheitliche Ausführung und max. drei verschiedene Farben (z.B. weiß, schwarz und Eiche).

Aber es gibt auch stilvolle Alternativen zum klassischen gerahmten Bild an der Wand!

Letzteres habe ich mit meinem Kilim von Qatmer  im Wohnzimmer gemacht: eine ausreichend lange Stahlstange aus dem Baumarkt konnte ich durch das Teppichende führen und diese dann einfach in zwei Haken an der Wand einhängen.
Wenn du unsicher bist, wie du deinen Wunschteppich am besten an die Wand bringst, frag am besten einen Raumausstatter um Hilfe.
Ein Wandteppich ist auf jeden Fall eine schöne und dekorative Alternative zu großformatiger Kunst und allemal ein echter Hingucker in Sachen Wanddeko.

1. Der Wandteppich

Ja, einen Teppich kannst du nicht nur auf den Boden legen. Mit den richtigen Hilfsmitteln wird ein dekorativer Teppich ziemlich easy zum Key Piece deiner Wanddeko.
Je nach Ausführung und Gewicht des Teppichs kannst du ihn mit einigen Nägelchen durch den Flor hindurch vorsichtig an die Wand nageln. Achte hierbei darauf, dass du das Gewebe nicht zerstörst. Du kannst auch rückseitig eine Stange oder Häkchen annähen. Manchmal sind Teppichenden auch umgenäht, so dass hier ein kleiner „Tunnel“ entsteht. Hier kannst du einfach eine tragfähige Stange durchziehen.

2. Die Wandvase

Für die Blumenliebhaberinnen unter euch ist auch eine Wandvase eine schöne alternative Wanddeko!
Diese gibt es natürlich auch in allen möglichen Formen und Variationen: von der zurückhaltenden Glas-Bubble bis zum farbenfrohen Tierkopf aus Keramik.
In meiner Wandvase kommen getrocknete Trommelstöckchen so richtig schön zur Geltung und sorgen für einen frischen Farbklecks an der tintenblauen Schlafzimmerwand. Als nächstes wird wohl etwas filigraneres Schleierkraut einziehen. Frische Blumen kannst du aber genauso gut in einer Wandvase arrangieren, denke nur auch hier daran, das Wasser regelmäßig zu erneuern.

3. Der Wandbehang

Wandbehänge sind ebenfalls sehr angesagt momentan und für jeden Wohnstil gibt es was passendes. Vom bekannten Makramee, bis hin zum filigranen Porzellananhänger, Kombinationen aus Messing und Halbedelsteinen oder romantischen Blumenkränzen gibt es eine weite Range. Und so gibt es auch für jedes Eckchen und Plätzchen das passende Schmuckstück.

Mein absoluter Liebling ist das Pompom Wallpendant von MYK aus Berlin.

Bei Myra gibt es die handgefertigten Pompom-Trauben aus Merino-Wolle sogar in deinen persönlicher Wunschfarben. So kannst du den Wandschmuck perfekt auf dein Interieur abstimmen.
Ich hab mich für ein zurückhaltendes Ensemble aus Mauve- und Sandtönen in Kombination mit wollweiß entschieden, das super zu unserem Wohnzimmer passt und meiner neuentfachten Liebe für neutrale Farben entspricht.
Myra bietet aber auch knallig bunte Wallpendants an und auch Pompoms mit Rosenmuster! Schau dich unbedingt mal auf ihrer Seite um, dort gibt es noch viel mehr zu entdecken (ich sag nur: Bärenfell!)

4. Der Spiegel

Ein dekorativer Spiegel kann auch in Wohnräumen eine schöne alternative zum gerahmten Bild sein und vergrößert sogar optisch den Raum. Zudem bringt ein Spiegel Ruhe rein, weil keine zusätzlichen Strukturen und Farben (wie bei einem Kunstdruck z.B.) auftauchen. Außerdem ergeben sich schöne neue Sichtbeziehungen, ich kann dank des Spiegels zum Beispiel vom Sofa aus in die Bäume draußen gucken.

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5. Der Schriftzug

Leuchtbuchstaben oder Schriftzüge haben einen leicht industriellen Flair und sind einfach immer ein Hingucker. Mit Glück findest du ein Schnäppchen vintage auf dem Flohmarkt, in spezialisierten Vintage-Shops oder du präferierst einen „custom made“ Spruch als zeitgemäß verkabelter Neonschriftzug.

6. Alternative Aufhängungen für Drucke

Es gibt eine ganze Reihe dekorativer und lässiger Möglichkeiten, Drucke, Poster und Fotos an die Wand zu bringen, jenseits der klassischen Rahmung (die übrigens auch innerhalb einer Gallery Wall super funktionieren können).
Die einfachste Option sind sogenannte Foldback-Klemmen (auch Architektenklemmen oder Maulklemmen genannt) oder auch Briefklemmen (die sind meist silber, ohne Foldback).
Dann gibt es auch spezielle Posterleisten aus Kunststoff, die über zwei eingeschobene und verstellbare Aufhänger verfügen. Eine weitere Leiste bildet am unteren Ende des Posters das Gewicht, damit der Druck auch gut an der Wand liegt.
Wenn du eine edle und dennoch lässige Variante suchst gibt es elegante Posterleisten aus Messing, bei denen das Kunstwerk mittels eines Gummibandes eingeklemmt wird. Ein bisschen fummelig, aber dann sieht es wunderschön aus.

7. Die Bilderleiste

Statt deine gerahmten Bilder an die Wand zu hängen, kannst du sie auch auf eine extra Bilderleiste oder ein Regalbrett stellen. Das hat zum einen den Vorteil, dass du die Bilder zum einen überlappend aufstellen kannst, also eine gewisse Tiefe in dein Arrangement bringst. Zum anderen kannst du die Anordnung immer wieder ändern und variieren. Auf dem Board ist zusätzlich vielleicht sogar Platz für hübsche Kerzenständer oder Zimmerpflanzen, so dass ein harmonisches Ganzes entsteht.

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit MYK Berlin, danke Myra für das wundervolle Wall-Pendant!